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Autofahrer bei Unfall bei Köln auf A1 getötetDie Bergung gestaltete sich nach Angaben der Feuerwehr sehr aufwendig. © Sascha Thelen/dpa

Ein Autofahrer stirbt bei einem Unfall auf der A1 bei Köln. Die Bergung gestaltet sich schwierig. Die Autobahn bleibt für Stunden gesperrt.

Köln – Die A1 bei Köln musste am frühen Freitagabend, 29. August, nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Dortmund vollständig gesperrt werden. Ein 43-jähriger Autofahrer war nahe dem Kreuz Köln-Nord an einem Stauende auf einen Sattelzug aufgefahren und noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen erlegen.

Die Sperrung der stark frequentierten Autobahn war notwendig, um die aufwendigen Bergungsarbeiten durchführen zu können. Nach Angaben der Feuerwehr gestaltete sich die Rettung besonders schwierig, da das Fahrzeug bis zur Hinterachse unter den Lkw gerutscht und durch den heftigen Aufprall stark deformiert war.

Tödlicher Unfall auf A1 – Autobahn stundenlang gesperrt

Der 34-jährige Fahrer des Sattelzugs blieb bei dem Unfall unverletzt. Der verunglückte Autofahrer befand sich zum Unfallzeitpunkt allein in seinem Fahrzeug. Zur Bewältigung des Unfalls rückten Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt 37 Einsatzkräften und 14 Fahrzeugen an die Unfallstelle aus. Vor Ort zeichnete sich ein Bild des Grauens – der verunfallte Mann hatte offenbar überhaupt keine Chance.

Wie lange genau die A1 in Richtung Dortmund gesperrt bleiben musste, geht aus den Angaben der Polizei nicht hervor. Es handelte sich um mehrere Stunden. Verkehrsteilnehmer mussten sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. „Die Polizei sperrt aktuell für die Dauer der Arbeit des Verkehrsunfallaufnahmeteams die BAB 1 ab dem Kreuz Köln-Nord in Fahrtrichtung Dortmund. Im Stau stehende Fahrzeuge werden zeitnah zum Kreuz Köln-Nord zurückgeführt“, teilte die Polizei am Abend mit.

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Bereits in der Nacht zu Freitag, 29. August, hatte sich auf der A1 bei Blankenheim ein tragischer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ebenfalls eine ums Leben gekommen war. (maho/dpa)