Standdatum: 9. September 2025.

Autorinnen und Autoren:
Pascal Faltermann

Eine Laterne leuchtet vor der Bremer Bürgerschaft sowie dem Bremer Dom.

Nach Plänen des Senats soll die Straßenbeleuchtung bald wieder der Stadt gehören.

Bild: dpa | Mohssen Assanimoghaddam

Zum 1. Januar 2026 wird die Stadt wieder Eigentümerin der Straßenlaternen sein. Ziel des Senats ist es unter anderem, die Beleuchtung auf LED-Technik umzustellen.

Für insgesamt 23,5 Millionen Euro sollen die öffentlichen Laternen und Lampen wieder in den Besitz der Stadt übergehen. Das Geld soll vor allem aus Rücklagen kommen und den Haushalt nicht neu belasten.

Mit dem Rückkauf will der Senat letztlich Geld sparen. Denn Bremen könne so die Betriebskosten besser steuern, Investitionen gezielt planen und öffentliche Gelder effizienter einsetzen, sagt Bausenatorin Özlem Ünsal (SPD). Wie hoch die Einsparungen sind, konnte ihr Ressort auf Nachfrage noch nicht sagen.

Mit moderner LED-Technik soll die Beleuchtung darüber hinaus auch klimafreundlicher werden. Dreiviertel der rund 60.000 Lampen hat bereits der Energieversorger SWB umgestellt.

Rückkauf nach gut zwei Jahrzehnten

Den restlichen Austausch und die künftige Instandhaltung soll ein externer Dienstleister übernehmen. Auf eine entsprechende Ausschreibung hat sich die SWB beworben, wie das Unternehmen bestätigt.

Vor mehr als 20 Jahren hatte die damalige rot-schwarze Koalition die öffentlichen Laternen und Lampen an die SWB verkauft. Damals wollte sie Geld in die Kasse bekommen. Jetzt macht die rot-grün-rote Landesregierung das wieder rückgängig.

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Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 10. September 2025, 6 Uhr