Uniqlo verstärkt die Expansion in Deutschland.

Seit Monaten laufen an der Biebergasse in Frankfurt die Umbauarbeiten. Jetzt steht fest: Das neue Uniqlo-Flaggschiff in der Main-Metropole eröffnet am 16. Oktober. Mit der Eröffnung will der japanische Filialist die Expansion in Deutschland weiter voranbringen. Diese Aktionen sind zum Start in Frankfurt geplant.

Die japanische Modemarke Uniqlo hat angekündigt, am 16. Oktober ihre erste Filiale in Frankfurt am Main zu eröffnen. Das Geschäft liegt zentral in der Biebergasse 6-10 und erstreckt sich laut Unternehmensangaben über zwei Etagen mit einer Verkaufsfläche von rund 1600m². Zum Start will Uniqlo das komplette LifeWear-Sortiment für Damen, Herren, Kinder und Babys anbieten.

Bislang gibt es nur eine vom Computer erstellte Ansicht der neuen Uniqlo-Filiale in Frankfurt. Am 16. Oktober soll sie eröffnen.

Der Markteintritt in Frankfurt wird eigenen Angaben zufolge als strategisch bedeutender Schritt im Ausbau der Präsenz in Deutschland bewertet. Die Metropole gelte als relevanter Wachstumsmarkt innerhalb des europäischen Geschäfts der Gruppe. „Frankfurt ist nicht nur ein globaler Finanzstandort, sondern auch ein kultureller Knotenpunkt mit einer wachsenden, stilbewussten Bevölkerung“, sagt Kohsuke Kobayashi, COO von Uniqlo Deutschland und Polen.

Store-Konzept und Services

Das neue Geschäft soll nicht nur das gesamte LifeWear-Angebot umfassen, sondern auch spezielle Services bereitstellen. Dazu zählt UTme!, ein Angebot, bei dem Kundinnen und Kunden mittels individueller Gestaltung von Bildern, Texten oder Illustrationen personalisierte T-Shirts entwerfen können. Ebenfalls vorgesehen ist ein RE.Uniqlo-Studio. Dort möchte das Unternehmen Kleidung reparieren oder individualisieren und damit laut eigenen Aussagen Aspekte der Nachhaltigkeit und Langlebigkeit stärken.

Uniqlo: Eröffnung in Frankfurt

Nach eigenen Angaben liegt der Fokus bei LifeWear auf Produkten, die sich durch Funktionalität, Komfort und zeitgenössisches Design auszeichnen. Das Sortiment umfasse dabei auch saisonale Highlights.

Lokale Kampagnen und Kooperationen

Parallel zum Store-Launch plant Uniqlo eine gezielte lokale Marketingaktion. Zusammen mit fünf in Frankfurt ansässigen Persönlichkeiten möchte das Unternehmen das Zusammenspiel zwischen Stadtleben und LifeWear hervorheben. Zu den ausgewählten Personen zählen unter anderem eine Illustratorin, ein Entrepreneur und weitere lokale Akteure, die im Rahmen der Eröffnung und Kampagne präsentiert werden sollen.

Darüber hinaus hat Uniqlo Kooperationen zu besonderen Kollektionen angekündigt: Eine limitierte T-Shirt- und Tragetaschenlinie entsteht in Zusammenarbeit mit der Illustratorin Cynthia Kittler. Für zusätzliche Aufmerksamkeit soll eine exklusive T-Shirt-Kollektion mit der bekannten Kindersendung „Die Maus“ sorgen, die eigens für Frankfurt konzipiert ist.

Eröffnungsaktionen und Kundenbindung

Am Eröffnungstag wie auch am ersten Verkaufssamstag sollen die ersten 100 Kundinnen und Kunden laut Ankündigung exklusive limitierte Tragetaschen erhalten. Ergänzend sind weitere Eröffnungsangebote im Store geplant. Durch das Runterladen der Uniqlo-App mit anschließender Registrierung und Einkauf im Laden besteht die Möglichkeit, eine Reise nach Japan zu gewinnen.

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Kundinnen und Kunden werden dazu aufgerufen, den Store-Eröffnungsprozess über die Social-Media-Plattformen des Unternehmens zu begleiten und mit dem Hashtag #UniqloBiebergasse zu teilen. Damit will Uniqlo die lokale Community einbinden und digital aktivieren.

Uniqlo international und am Standort Deutschland

Uniqlo ist eine Marke der japanischen Fast Retailing Gruppe, welche im Geschäftsjahr 2024 weltweit einen Umsatz von rund 3,1 Billionen Yen (19,6 Mrd. Euro) erzielt hat. Uniqlo betreibt nach eigenen Angaben mehr als 2500 Stores weltweit, darunter zahlreiche Filialen in Europa. Die Expansion nach Frankfurt soll eigenen Angaben zufolge die europäische Wachstumsstrategie untermauern.

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Mit dem neuen Frankfurt-Store setzt Uniqlo die Entwicklung der stationären Präsenz in deutschen Metropolen fort. Die Unternehmenskultur betont die Verbindung von Innovation und Schlichtheit. Die lokale Verankerung soll durch gezielte Partnerschaften, Individualisierungsmöglichkeiten und Serviceangebote gestärkt werden.