Exklusiv

Standdatum: 11. September 2025.

Autorinnen und Autoren:
Daniel Hoffmann

Ein Verkehrspolizist stellt ein Knöllchen aus und hat dabei ein Kartenlesegerät in der Hand.

In anderen Bundesländern ist Kartenzahlung bei der Polizei schon länger möglich.

Bild: dpa | Sven Simon

Mit den Geräten soll die Polizei ab dem kommenden Jahr unter anderem Geldstrafen leichter einfordern können. Den Termin bestätigte die Innenbehörde auf Anfrage von buten un binnen.

Die Polizei Bremen und die dafür zuständige Finanzbehörde bereiten derzeit die europaweite Ausschreibung des Vertrages vor, heißt es. Man gehe davon aus, dass die Kartenlesegeräte Anfang 2026 geliefert werden.

Damit sollen dann laut Innenbehörde Verwarngelder, Zwangsgelder, Geldstrafen, Sicherheitsleistungen von Tatverdächtigen und Gebühren für das Begleiten von Schwertransporten bezahlt werden können. Bislang mussten die Polizisten teilweise mit Betroffenen Geldautomaten anfahren, um die Gelder kassieren zu können.

Neben der Gewerkschaft der Polizei hatte auch die Opposition in der Bremischen Bürgerschaft das Fehlen der Kartenlesegeräte immer wieder kritisiert. In anderen Bundesländern sind die Beamten bereits mit mobilen Kartenlesegeräten ausgerüstet – unter anderem auch in Niedersachsen.

Dieses Thema im Programm:
Bremen Eins, Nachrichten, 11. September 2025, 14 Uhr