Als Gründe nannte Lufthansa laut LVZ zu hohe Kosten und zu wenig Geschäft. Eine Konzernsprecherin erklärte gegenüber der Zeitung: „Seit 2020 haben sich Luftsicherheitsabgaben, Flugsicherungsgebühren und die Luftverkehrsteuer nahezu verdoppelt“. Diese unverhältnismäßig hohen Abgaben verteuerten das Fliegen in Deutschland erheblich und hätten dazu geführt, dass das Geschäftsvolumen von ASD und ASL stark zurückgegangen sei. Ein Weiterbetrieb sei wirtschaftlich nicht mehr möglich. Nach Angaben von Verdi und Lufthansa sei für die betroffenen Beschäftigten ein Sozialplan erarbeitet worden, berichtete die LVZ. Zudem könnten sie sich auf freie Stellen im Konzern bewerben.

Viele der Beschäftigten hatten bereits im Herbst 2024 gegen die ungleiche Bezahlung zwischen Ost- und Weststandorten protestiert. Laut Verdi verdient das Lufthansa-Bodenpersonal in Sachsen rund 1.000 Euro weniger im Monat als Kolleginnen und Kollegen an westdeutschen Flughäfen – bei längerer Arbeitszeit.