Der Bund der Steuerzahler hat erneut mehrere Bauprojekte in Hamburg gefunden, in denen seiner Meinung nach Steuergeld verschwendet wird oder wurde. Dazu gehören das Deutsche Hafenmuseum, das neue Quartier für die Alsterschwäne, der Neubau für die Jugendhaftanstalt in Billwerder und die neue Oper in der Hafencity.
Insgesamt hat der Verein zehn Beispiele aus der Hansestadt in seinem sogenannten Schwarzbuch präsentiert, das er nun in Berlin vorgestellt hat. Einige der zuständigen Behörden wiesen die Kritik auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zurück.
In Hamburg habe die Verschwendung System, teilte der Bund der Steuerzahler dazu mit. «Ob explodierende Baukosten, Prestige-Architektur ohne Sinn oder Luxusprojekte für Tiere: Immer wieder zeigt sich, dass die Stadt nicht in der Lage ist, realistische Kosten zu schätzen – geschweige denn, diese einzuhalten.» Zudem würden Risiken kleingeredet oder verschleiert, Bürgerbeteiligung bleibe auf der Strecke. «Am Ende zahlen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Zeche.»