5in5 Kreis Plön
Schutzraum unter Schule in Laboe? + Polizisten in Lütjenburg beleidigt + Große Übung
Guten Morgen!
Wenn über Dänemark Drohnen kreisen sowie Flughäfen wegen unbekannter Flugobjekte schließen, dann sind dies beunruhigende Nachrichten. Selbst wenn einiges davon vielleicht weit weg erscheint, und nicht jede und jeder gleich an eine Zeitenwende denkt, so sind doch Veränderungen zu beobachten.
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Ein Beispiel ist die Überlegung der CDU in Laboe, eine Schule zu bauen samt Tiefgarage, die auch als Schutzraum dienen soll. Wie konkret die Idee ist, erklärt Ihnen meine Kollegin Astrid Schmidt.
⛅ Wetter im Kreis Plön heute: 16 Grad, leichter Regen
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🚧 Verkehr: alle Sperrungen heute
Mit diesen fünf Themen sind Sie bestens informiert für Ihren Mittwoch in Kiel.
Neue Tiefgarage als Schutzraum in Laboe?
Darum geht es: Die CDU-Fraktion Laboe hat einen Antrag auf den Neubau eines Schulgebäudes vorgelegt. Das Besondere: Sie will in dem Gebäude eine Tiefgarage bauen, die gleichzeitig als Schutzraum für die Bevölkerung dienen könnte.
Darum ist es wichtig: Ein Schutzraum ist aufgrund der geopolitischen Lage mehr denn je relevant. „Wir haben in Laboe keine solchen Schutzräume oder Räume, die dafür geeignet wären, als solche umgerüstet zu werden“, sagt CDU-Fraktionschef Günter Petrowski.
So geht es weiter: Sollte die CDU ihren Antrag weiter verfolgen, muss sie ihre Pläne für den Schutzraum konkretisieren. In einem weiteren Schritt hofft die CDU sogar auf Fördergeld.
Mann beleidigt Polizisten und will Urteil anfechten
Das ist passiert: Ein 35-Jähriger hat einen Beamten und eine Beamtin auf dem Gildenplatz in Lütjenburg mit üblen Wörtern beschimpft. Dafür stand der Mann jetzt vor dem Amtsgericht Plön.
Darum ist es wichtig: Polizisten sind keine Prellböcke. Werden sie im Dienst beleidigt, können sie eine Anzeige stellen. Angesichts der vielen Zeugen in Lütjenburg taten die Beamten das auch.
So geht es weiter: Die Richterin verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe wegen Beamtenbeleidigung. Der Mann kündigte noch im Gerichtssaal an, dass er dagegen Einspruch erheben wird.
Sirenen lösten in Raisdorf aus – 100 Kräfte probten Einsatz
Das ist passiert: Am Dienstagnachmittag heulten in Raisdorf die Sirenen: Die Feuerwehr rückte zu einem Großeinsatz aus. Doch schnell stellte sich heraus, dass es sich um eine Übung handelte – initiiert vom DRK-Schulungs- und Therapiezentrum, das die Einsatzkräfte um Unterstützung gebeten hatte.
Darum ist es wichtig: Im Therapiezentrum leben Menschen mit schweren Körper- und Mehrfachbehinderungen. Das Gebäude zu evakuieren, stellt die Einsatzkräfte vor größere Herausforderungen. Denn die Betroffenen sitzen in vielen Fällen im Rollstuhl.
Das ist das Besondere: Mehr als 100 Einsatzkräfte wurden für die Übung, von der sie nichts wussten, alarmiert. Neben der Rettung der Bewohner übten die Feuerwehrleute auch die Löschung eines Dachstuhlbrands – von innen, wie von außen.
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Zwei ikonische Schiffe werden verschrottet
Darum geht es: Das Restaurantschiff „Rimo 1“ aus Möltenort und das Wohnschiff „Tuatha De Danann“ sind zur Verschrottung in der Schwentine eingetroffen. Damit festigt sich der Kieler Schrotthandel als Standort für die fachgerechte Entsorgung ausgedienter Schiffe.
Darum ist es wichtig: Bislang wurden Schiffe für eine Verschrottung meist nach Dänemark gebracht. Mit der Verschrottungs-Option in Kiel entfallen die weiten Wege.
So geht es weiter: In den kommenden Tagen können Passagiere der Fährlinie F2 die Zerlegung der beiden Schiffe von Bord beobachten. Das Restaurantschiff soll bereits diese Woche zerlegt sein.
Nach Taten in Neumünster: Das plant der Oberbürgermeister
Darum geht es: Nach den tödlichen Schüssen und Messerstechereien im Bereich der Kieler Straße und der Johannisstraße reagiert die Stadtverwaltung Neumünster. Unter anderem soll die Waffenverbotszone erweitert und die Sicherheitswache früher eröffnet werden.
Hintergrund: „Wir wollen, dass die Menschen sich nach den vermehrten Taten der vergangenen Wochen weiterhin sicher fühlen“, betont Oberbürgermeister Tobias Bergmann (SPD). Es kam in den vergangenen Monaten zu mehreren Messerstechereien und es fielen tödliche Schüsse.
So geht es weiter: Die Eröffnung der Sicherheitswache ist für Anfang November geplant. Engmaschige Kontrollen, beispielsweise in der Glücksspielszene, sollen fortgesetzt werden.
Damit verabschiede ich mich für heute.
Bis bald, Robert Michalla
PS: Wenn Sie noch Zeit haben …
… dann lege ich Ihnen meine heutigen Leseempfehlungen ans Herz:
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KN