Den 15. Oktober 2025 sollten sich Besitzer eines Android-Smartphones vormerken. Denn ab diesem Tag verlangt Google von den Entwicklern von Android-Apps, dass diese bei ihren Apps „themenbasierte Symbole“ (Themed Icons) unterstützen. Daran erinnert die Webseite Phonearea. Themed Icons gibt es bereits seit Android 13, doch bisher war der Support dafür freiwillig.
Auf die Funktionalität der Apps beziehungsweise des Android-Betriebssystems hat diese erzwungene Maßnahme keinen Einfluss. Sehr wohl aber ändert sich das Erscheinungsbild von Android auf den Smartphones. Denn ab dem 15.10. müssen sich die Apps in ihrer Farbgebung an dem Design-Theme orientieren, das der Benutzer gewählt hat.
Selbst wenn die Apps also vom Entwickler ursprünglich sehr kräftige oder gar knallige Farben verpasst bekommen haben sollten, müssen sie sich ab dem 15. Oktober deutlich gedämpfter oder dunkler oder auch einfarbig präsentieren, wenn es das vom Benutzer für sein Smartphone gewählte Farbschema so vorgibt. Diese Anpassung erfolgt dann automatisch, ohne dass der Benutzer noch einmal besonders aktiv werden muss.
Google testet diese Anpassung bereits seit Längerem in den Testversionen von Android 16, wie wir schon berichtet haben. Google will damit einen einheitlicheren und harmonischeren Startbildschirm erreichen. Für Entwickler bedeutet das zusätzliche Arbeit bei der App-Entwicklung: Sie müssen monochromatische Varianten erstellen, die trotzdem ihre Markensprache einhalten.
Alle im Google Play Store gelisteten Apps müssen den geänderten Bedingungen entsprechen. Diese Bedingung gilt bereits seit dem 15. September für alle neuen Entwicklerkonten. Bis zum 15. Oktober müssen aber auch alle bestehenden Entwicklerkonten, die ihre Apps weiterhin im Google Play Store listen lassen möchten, die überarbeitete Vereinbarung akzeptieren.
Was passiert mit Entwicklern, die sich nicht an die neue Vorgabe halten?
Diese Designvorgabe kommt also nicht überraschend, sondern ist den Entwicklern bereits seit einigen Monaten bekannt. Insofern erwartet Google, dass die App-Entwickler diese ab dem 15. Oktober 2025 auch wirklich einhalten. Doch was passiert, wenn sich einige Developer dann doch nicht an das Google Play Developer Distribution Agreement halten? Ihnen droht letztendlich der Rauswurf aus dem Google Play Store. Wie schnell Google das umsetzt, ist derzeit noch unbekannt.
Samsung hat die oben beschriebene Vereinheitlichung bereits mit One UI 8.5 umgesetzt.
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