- Wegen Sanierungsarbeiten am Autobahndreieck Hamburg-Südost müssen Tausende Autofahrer Umwege fahren.
- Die Auffahrtsrampen von der A1 zur A25 werden rund drei Wochen gesperrt.
- Bauarbeiten auf der A25 zwischen Neuallermöhe-West und dem Autobahndreieck bis August 2026 geplant.
Die vielen Baustellen auf der Autobahn A25 verlangen vor allem Pendlern einiges an Geduld ab. Seit Monaten gibt es in den Hauptverkehrszeiten morgens und abends Staus. Nun müssen sie sich auf weitere Behinderungen einstellen: Die Zufahrtsrampen von der A1 auf die A25 werden voll gesperrt, kündigt die Autobahn GmbH an. Drei Wochen lang geht dort in Richtung Bergedorf/Geesthacht nichts mehr.
Von Montag, 20. Oktober, bis Freitag, 7. November, soll die Deckschicht im Rampenbereich des Autobahndreiecks Hamburg-Südost saniert werden, heißt es in einer Mitteilung der bundeseigenen Gesellschaft. „Die Arbeiten sind sehr stark witterungsabhängig und können sich daher kurzfristig verschieben“, teilt Sprecherin Veronika Boge mit. Betroffen sind sowohl Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Norden (Lübeck) als auch aus Richtung Süden (Bremen) auf die A25 auffahren wollen.
Autobahn Hamburg: Rampen von der A1 zur A25 gesperrt
Die Autobahn GmbH rät ihnen, die Umleitungsstrecke U65 zu nutzen. Sie führt von der Anschlussstelle Hamburg-Moorfleet über Amandus-Stubbe-Straße (Ring 2), Rungedamm und Hans-Duncker-Straße zur Anschlussstelle Allermöhe der A25. Ortskundige werden vermutlich über den Wilhelm-Iwan-Ring abkürzen. Auf jeden Fall sollten Auto- wie Lkw-Fahrer mehr Zeit einplanen. Wer nach Bergedorf will, könnte auch auf die Anschlussstelle Billstedt und die B5 ausweichen.
Die Arbeiten auf den Rampen sind Teil der umfangreichen Sanierung des sechs Kilometer langen Abschnitts zwischen der Anschlussstelle Neuallermöhe-West und dem Autobahndreieck HH-Südost. Sie hat Anfang September begonnen und wird bis Ende August 2026 dauern. Nur von Dezember bis Anfang März ist eine Pause vorgesehen. Zurzeit werden in diesem Zuge die Entwässerungs- und Schutzeinrichtungen im Mittelstreifen erneuert. Der Verkehr wird Richtung Geesthacht einstreifig, in der Gegenrichtung teils zweistreifig daran vorbeigeführt.

Auch an der Anschlussstelle Curslack der A25 wird der Asphalt erneuert.
© bgz | Dirk Schulz
A25: Weitere Bauarbeiten an der Anschlussstelle Curslack
Außerdem wird derzeit an der Anschlussstelle Curslack gearbeitet. Dort werden, wie an drei weiteren Anschlussstellen zuvor, die Verzögerungs- und Beschleunigungsstreifen neu asphaltiert und wird die Entwässerung erneuert. Zurzeit ist die Südseite (Fahrtrichtung Geesthacht) der Anschlussstelle gesperrt. Im Anschluss, voraussichtlich in der ersten Novemberwoche, wird die Nordseite (Richtung Hamburg) betroffen sein. Während der Bauarbeiten steht je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.