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aus Dortmund-Ost

Zum 10.  Mal beteiligte sich Dr. med P. Frehse an den Inkontinenz-Veranstaltungen im Stadtbezirk Brackel mit seinem Fachvortrag, erstmals gemeinsam mit seiner Tochter, die seit September als Assistenzärztin in der urologischen Praxis ihres Vaters mitwirkt.

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Nicht mit Sekt oder gar Champagner, dafür aber mit einer musikalischen Einlage am Klavier durch Dr. med. Peter Frehse höchstpersönlich, so begann vor rund 60 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer die 10. (In-) Kontinenzwoche im Stadtbezirk Brackel.
Zuvor haben die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Seniorentreffs liebevoll die Tische mit Kaffee und Gebäck im Arent Rupe Haus eingedeckt und Thomas Brandt vom Seniorenbüro Backel spielte zur Einstimmung Fotos von den ersten Vortragsveranstaltungen vor 10 Jahren am gleichen Ort und in der damaligen urologischen Gemeinschaftspraxis Dres. Frehse und Schollähn ein.
Pünktlich um 15.00 Uhr begann Dr. Frehse, erstmals mit seiner Tochter Julia Frehse, derzeit Assistenzärztin in Weiterbildung zur Urologin, mit dem Vortrag über Ursachen von Inkontinenz und Therapiemöglichkeiten bei Männern und Frauen. Hierbei stellten beide auch die vielfältigen Diagnoseverfahren vor. Mit Hilfe eines sogenannten Miktionsprotokolls werden u.a. das Trinkverhalten und die Harnentleerung vom Patienten dokumentiert. „Hier“, so Dr. Frehse,“ hat in den vergangenen 10 Jahren auch die Digitalisierung Einzug gehalten“. Mit von den Krankenkassen unterstützten Apps können die Daten auf dem Smartphone der Versicherten gespeichert und für Auswertungszwecke dokumentiert werden. Ein persönlicher Code stellt dabei die Daten der Patienten sicher.
Für Laien verständlich stellten beide Mediziner im weiteren Verlauf des einstündigen Vortrags die ambulanten und stationären Therapiemöglichkeiten vor, die für Betroffene oftmals eine Verbesserung ihrer Lebenssituation mit dem Krankheitsbild ermöglichen. Zahlreiche Rückfragen – erfreulicher Weise auch von anwesenden Männern- zeugten von Interesse an einem Thema, das erfreulicherweise in den letzten Jahren immer mehr aus der Tabuzone herauskommt und nach und nach den gesellschaftlichen Umgang mit Inkontinenz erleichtert.
Thomas Brandt und Dr. Frehse ermutigten daher zum Schluss der Veranstaltung etwaige Betroffene, sich in Selbsthilfegruppen mit Gleichgesinnten zu treffen. Hierbei unterstützen beide auch den Aufbau einer neuen Gruppe im Stadtbezirk Brackel, wenn sich genügend Interessierte und /oder deren Angehörige treffen möchten.
Kontaktaufnahmen für Interessensbekundungen sind über das Seniorenbüro Brackel (Tel. 0231/ 50 29640) oder E-Mail seniorenbuero.brackel@dortmund.de möglich.
Die nächste Veranstaltung im Rahmen der Kontinenzwoche findet am Mittwoch, 22. Oktober 2025, um 15.00 Uhr in den Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH statt.
In der Brackeler Klinik, Am Knappschaftskrankenhaus 1, referiert Dr. Stefan Orth, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie über operative Behandlungsmöglichkeiten bei Harn-Inkontinenz.
Erreichbarkeit mit dem ÖPNV: Stadtbahn U43 und S4, Haltestelle Knappschaftskrankenhaus
Anmeldungen hierfür nimmt ebenfalls das Seniorenbüro Brackel noch bis Dienstag, 21. Oktober um 12.00 Uhr entgegen.

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