Am Ende von drei Stunden Verabschiedung im Wuppertaler Codeks am Tor zum Klimaquartier Arrenberg blickten sich manche der vielen gekommenen Freunde und Phasen-Begleiter ungläubig an. War das der Oberbürgermeister, der sich im Wuppertaler Rathaus leicht verzweifelt fünf Jahre lang durch die politischen Tretmühlen quälte und dabei oft untergetaucht und mitunter auch wirkungslos erschien? In den letzten Wochen seiner Amtszeit, vor der Übergabe an seine anwesende Nachfolgerin Miriam Scherff (SPD) hat sich der Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind zu Höchstleistungen aufgeschwungen und nach seiner furiosen Abschlussbetrachtung in der Kirchlichen Hochschule vor einer Woche am Donnerstagabend im Codeks eine herzliche und unterhaltsame Verabschiedung von seinen Wegbegleitern gefeiert.