
Der Brauersaal der Kronen-Brauerei war bei der Auslosung gut besucht. © Stephan Schuetze
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Der erste Schritt ist getan: Am Montagabend wurde im Brauersaal der Kronen-Brauerei die Vorrunde der 40. Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaft ausgelost. In vielen Hallen warten enge Gruppen – und ein frühes Topspiel.
Vorrunde der 40. Dortmunder Hallenstadtmeisterschaft
Begonnen hat die Auslosung dabei mit einer Überraschung: Ein Dortmunder C-Ligist steht bereits jetzt im Hauptfeld des Turniers. Lokomotive Lütgendortmund bekam als die sportlich beste C-Liga-Mannschaft der Stadt die Möglichkeit, das Qualifikationsturnier zu umgehen und darf sich nun in der Halle Nette auf das Derby gegen Urania sowie das Duell mit dem Bezirksligisten SC Osmanlispor freuen.
Die Parallelgruppe gehört mit dem SuS Derne, Westfalia Wickede und dem schwächelnden VfL Kemminghausen wohl zu den ausgeglichensten der Vorrunde.
„Die Hallenstadtmeisterschaft hat einen unglaublichen Stellenwert in Dortmund. Hier kommen zur Auslosung mehr Leute, als in manchen Städten zum ganzen Turnier in die Hallen“, lobte der Kreisvorsitzende Andreas Edelstein die Anwesenheit von fast allen beteiligten Teams. „Es macht einfach Bock“, sagt er.
BVB-Boss Carsten Cramer schaffte es sonst als Losfee, die meisten Mannschaften zufrieden zu stellen. Besonders spektakulär dürfte der erste Tag (27. Dezember) in Nette werden, wenn mit Oberligist Türkspor und A-Liga-Spitzenreiter Hörder SC direkt zwei Teilnehmer aufeinandertreffen, die im vergangenen Jahr die Endrunde erreichten.
Einiges rechnet sich auch Rekordsieger VfR Sölde aus, den als Bezirksligist in dieser Ausgabe sicher nicht alle auf dem Zettel haben. In der Halle Brügmann ist man gegen den TuS Kruckel und den SV Berghofen sicher der Favorit und dann soll der Weg auch nicht in der Zwischenrunde enden. „Wir haben lange nicht mehr gewonnen, da können wir ja mal nachlegen“, sagte Sportlicher Leiter Mohamed Lmcademali lachend. Mit dem Druck muss jetzt Coach Marcel Möller leben, der das Team in die Endrunde am 9. und 10. Januar 2026 in der Helmut-Körnig-Halle führen möchte.
BVB-Frauen reisen mit Reserve an
Den Auftakt in die Hallen-Saison werden am 20. Dezember die verbliebenen zwölf C-Ligisten feiern, die sich nicht direkt qualifiziert haben. Die drei besten Teams werden dann eine Woche später in der Vorrunde starten.
Zeitgleich dazu findet dann auch schon die Vorrunde der Frauen statt. Der BVB gilt hier natürlich als haushoher Favorit, muss sich allerdings zunächst in der Halle Nette gegen den Ausrichter DJK SF, die SF Sölderholz, den SC Berchum/Garenfeld und den Wambeler SV durchsetzen. „Unsere zweite Mannschaft wird starten“, erklärte BVB-Boss Cramer. „Aber die kennen das Turnier ja noch nicht und haben deshalb noch mehr Bock. Wir wollen den Titel verteidigen.“
ASC 09 freut sich auf Halle Huckarde
Einen dankbaren Auftakt erwischte dazu Herren-Topfavorit ASC 09 Dortmund. In der Halle Huckarde wartet ein C-Liga-Qualifikant und der TuS Eving-Lindenhorst. Ein direktes Weiterkommen dürfte für den Oberligisten Pflicht sein. „Auf dem Papier sind wir natürlich Favorit, aber vier oder fünf gute Hallenspieler hat eigentlich jede Mannschaft“, so Dominik Altfeld aus dem Aplerbecker Vorstand. „Wir waren noch nie in der Halle Huckarde, aber ich weiß, dass da immer richtig Alarm ist.“