Die britische Domino’s Pizza Group hat am Dienstag für das dritte Quartal ein Wachstum der flächenbereinigten Umsätze gemeldet. Trotz eines herausfordernden Konsumumfelds konnten höhere Preise, neue Produktangebote und Treueprogramme die Nachfrage stützen.
Anfang August hatte die Domino’s Pizza Group ihre Prognose für den operativen Gewinn 2025 gesenkt. Grund dafür waren steigende Arbeitskosten und eine schwache Konsumlaune, die das Wachstum bremsten – ein Spiegelbild der allgemeinen Inflationsentwicklung und wirtschaftlichen Unsicherheit im Vereinigten Königreich.
Das Unternehmen, das unter dem Dach der US-amerikanischen Domino’s Pizza im Vereinigten Königreich und Irland operiert, meldete für den Dreimonatszeitraum bis zum 28. September ein flächenbereinigtes Systemumsatzwachstum von 1 %, ausgenommen bestimmter Posten. Im Vorquartal hatte es noch einen Rückgang von 0,7 % gegeben.
Franchisenehmer seien gezwungen gewesen, die Preise anzuheben und gezielte Sonderangebote einzuführen, um die gestiegenen Lohn- und Steuerkosten für Mitarbeiter zumindest teilweise auszugleichen, so das Unternehmen in einer Mitteilung.
Domino’s Pizza Group hält an ihrer Prognose für den operativen Gewinn 2025 fest und erwartet einen Wert zwischen 130 Millionen und 140 Millionen Pfund (174,47 Millionen bis 187,89 Millionen US-Dollar).
($1 = 0,7451 Pfund)