Eine „insgesamt zufriedenstellende Bilanz“ zogen die Polizei Mönchengladbach und die Bundespolizei am Samstagabend um kurz vor Mitternacht nach dem Derby zwischen der Borussia und dem 1. FC Köln. Es habe nur 15 Strafanzeigen gegeben – das sei verhältnismäßig wenig für ein solch brisantes Spiel, sagte eine Polizeisprecherin. Über den Tag gab es außerdem drei Sachbeschädigungen an Bussen (zwei von der NEW und ein privater Bus), die die Fußballfans ins Stadion transportierten. Ein privat organisierter Reisebus sei laut Polizei durch Anhänger von Borussia Mönchengladbach beschädigt worden. Außerdem sei einer der Shuttlebusse beschädigt worden, der anreisende Gästefans vom Hauptbahnhof Rheydt zum Stadion beförderte. Einsatzkräfte der Polizei konnten zwei Tatverdächtige ermitteln und ein Strafverfahren gegen sie einleiten. An den Bussen waren Fenster eingeschlagen worden.