OLED-Displays gelten als das Nonplusultra bei Fernsehern – aber sie haben auch ihren Preis! Umso mehr überraschte China-Hersteller TCL im Test von BILD mit seinem günstigen Mini-LED-TV Q7C (unter 500 Euro): Die Helligkeit stellt viele OLED-Geräte in den Schatten, das Schwarz ist ungewöhnlich tief.

Der TCL Q7C erreichte im Testlabor eine Spitzenhelligkeit von 1.246 cd/m². Das sorgt für einen sichtbaren Kontrast, der viele OLED-Geräte übertrifft. Vor allem in hellen Räumen bleibt das Bild klar und lebendig. Die Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt dafür, dass Bildbereiche präzise abgedunkelt werden. Der Unterschied zu OLED ist beim Schwarz kaum noch erkennbar.

Doch nicht alles ist perfekt. Das Dimming der Mini-LEDs beim Q7C funktioniert nur zonenweise und nicht pixelgenau. Dadurch sind OLED-Geräte nach wie vor präziser in der Kontrastdarstellung. Bei sehr kontrastreichen Bildern können unerwünschte Aufhellungen an Kanten entstehen. Trotzdem beeindruckt der Q7C mit einem starken Verhältnis aus Leuchtkraft und tiefem Schwarz.

Mini-LEDs holen auf

Während OLED in Sachen Präzision und Detailtiefe bei sehr dunklen Inhalten die Nase vorn hat, verkürzt Mini-LED den Abstand sichtbar. Dadurch wird hochwertige Bildqualität auch für weniger Geld möglich. LCD-Fernseher mit Mini-LED-Technik könnten künftig eine ernstzunehmende und vor allem günstige Alternative zu OLED werden.