Viele Berlinerinnen und Berliner blicken mit Skepsis auf die bevorstehenden Wahlen. In einer Stadt, die ökonomisch vorankommt und sozial zugleich auf der Stelle tritt, ist das Vertrauen geschwächt: dass sich wirklich etwas ändert – und nicht nur die Versprechen.

Die sozialen Brüche vertiefen sich, während die Herausforderungen zunehmen: Der Wandel von Wirtschaft und Arbeit, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, die angespannte Personallage im öffentlichen Dienst, wachsende Unsicherheit in sozialen Berufen – und ein Rechtspopulismus, der daraus Kapital schlägt.

Als DGB Berlin-Brandenburg sagen wir klar: Die Zukunft dieser Stadt entscheidet sich in der Arbeitswelt. Gute Arbeit – das heißt: fair bezahlt, tariflich abgesichert, mitbestimmt, gesund und diskriminierungsfrei – ist die Voraussetzung für eine soziale Stadtgesellschaft, eine starke Wirtschaft und einen funktionierenden Alltag für alle.

Die nächste Landesregierung muss bereit sein, Gute Arbeit, wirtschaftliche Zukunft und soziale Sicherung konsequent zusammenzudenken – und an den Bedürfnissen derer auszurichten, die Berlin täglich am Laufen halten.

Dafür machen wir konkrete Vorschläge.

Unser Angebot: Zusammenarbeit –auf Augenhöhe

Die Herausforderungen in dieser Stadt sind groß – aber sie sind lösbar. Wenn die Politik den Mangel nicht weiter verwaltet, sondern überwindet. Wenn soziale Spaltung nicht länger in Kauf genommen wird. Und wenn diejenigen gehört werden, die mit ihrer täglichen Arbeit dafür sorgen, dass Berlin überhaupt funktioniert.

Gewerkschaften sind keine Zuschauerinnen. Wir vertreten die Interessen der Beschäftigten, die diese Stadt tragen. Wir bringen unsere Expertise, unsere Erfahrungen und unsere gesellschaftliche Verantwortung in die politischen Debatten ein – streitbar und konstruktiv. Unser Ziel ist klar: ein solidarisches, demokratisches, zukunftsfähiges Berlin – getragen von Guter Arbeit.

Dafür machen wir konkrete Vorschläge. Und wir erwarten, dass die demokratischen Parteien sich daran messen lassen – im Wahlkampf und erst recht danach.

Gute Arbeit ist kein Randthema. Sie ist das Fundament einer demokratischen und lebenswerten Hauptstadt.