BRUCHSAL, am 1.12.2025 | Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am Montag, 1. Dezember 2025, organisiert das Gesundheitsamt im Landratsamt Karlsruhe in Kooperation mit dem Zentrum für sexuelle Gesundheit, Identität und Aufklärung (ZeSIA) Karlsruhe eine Testaktion. Diese findet in der Außenstelle des Gesundheitsamtes in Bruchsal, Am Alten Güterbahnhof 7, zwischen 11 und 13 Uhr statt.
Angeboten werden HIV-Schnelltests sowie Tests auf weitere sexuell übertragbare Krankheiten (STI). Die Teilnahme ist kostenlos, anonym und ohne Voranmeldung möglich. Mit der Testaktion setzen das Gesundheitsamt Karlsruhe und ZeSIA ein Zeichen für Aufklärung und Früherkennung. Ein offener Umgang mit dem Thema HIV und STI sowie der Zugang zu niedrigschwelligen Testangeboten sind entscheidend für Prävention und Schutz. Zusätzlich zum Aktionstag gibt es auch reguläre Testangebote.
Weitere Informationen zu den Tests gibt es auf der Website des Landkreises Karlsruhe unter der Rubrik „Service und Verwaltung – Gesundheit – Beratungsstelle zu HIV und Geschlechtskrankheiten“ oder bei ZeSIA.
Hintergrund:
Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) lebten Ende 2023 rund 96.700 Menschen mit HIV in Deutschland. Für das Jahr 2024 wurden dem Robert Koch Institut 3.259 gesicherte HIV-Neudiagnosen gemeldet. Diese Zahl liegt auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr und zeigt, dass HIV weiterhin ein relevantes Thema für die öffentliche Gesundheit bleibt.
Das Wissen über eine Infektion ist wichtig, um frühzeitig eine Therapie einleiten zu können und eine Weiterverbreitung zu verhindern. Dank moderner Therapieoptionen ist HIV heute gut behandelbar. Menschen mit einer HIV-Infektion können ein langes und gesundes Leben führen. Hochwirksame Medikamente verhindern die Vermehrung des Virus im Körper so effektiv, dass HIV unter erfolgreicher Therapie nicht mehr übertragbar ist.
Neben der Testung auf HIV werden bei der Aktion auch Tests auf Chlamydien, Gonokokken, Hepatitis B und C sowie Syphilis angeboten. Erkrankungen mit diesen Erregern können symptomlos verlaufen, aber zu langfristigen Folgeschäden wie Unfruchtbarkeit oder Organschäden führen. Auch hier ist es wichtig, frühzeitig über eine Infektion informiert zu sein, denn in der Regel lassen sich diese Erkrankungen gut behandeln.
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