Bis dahin liegen einige Tage vor Fortuna, die sie effektiv nutzen will. In der Vergangenheit taten die Rot-Weißen dies mit Testspielen gegen fordernde Gegner wie Twente Entschede und Heracles Almelo aus den Niederlanden oder den KRC Genk aus Belgien. Auch in dieser Länderspielpause hätte den Düsseldorfern ein Freundschaftsspiel mit Wettbewerbscharakter gut zu Gesicht gestanden, um im Rhythmus zu bleiben. Doch auf diese Option verzichten sie aus mehreren Gründen bewusst.

Anfang: „Haben keine Möglichkeiten für ein Testspiel“

„Es gibt kein Testspiel. Wir haben keine Möglichkeiten, ein Testspiel zu machen. Ich weiß ja gar nicht, wie viele Leute ich zur Verfügung habe“, sagte Cheftrainer Markus Anfang. „Die Spieler, die jetzt viel gespielt haben, brauchen kein Spiel. Und die Spieler, die nicht gespielt haben und gesund werden müssen, sind zu wenige, als dass ich mit ihnen ein Spiel machen könnte.“ Sicherlich hätte der Coach das Profiteam mit fleißigen und vielversprechenden Akteuren aus dem Nachwuchs befüllen können, doch dies hätte das ganze Gerüst des Zweitliga-Kaders durcheinandergebracht.

„Dann habe ich vielleicht zu Jungs aus der U19 oder der U23 dabei. Das hilft mir aber nicht zwangsläufig, weil ich schauen muss, dass ich die Jungs spezifisch heranführe und sie auch im athletischen Bereich da sind“, berichtete Anfang, der ankündigte, dass auf seine Spieler anspruchsvolle Tage warten würden. „Das wird eine harte Woche, aber mit freien Tagen. Wir brauchen diese freien Tage, um hart zu trainieren, damit die Jungs nicht kaputt gehen. Wir werden hauptsächlich im athletischen Bereich arbeiten.“ In der Hoffnung, dass Fortuna dann körperlich und mental bereit für das wichtige Kellerduell gegen Magdeburg ist.

Fehlen der Nationalspieler als Chance für andere Profis