Die Stimmung bei Borussia Dortmund könnte besser sein. Im Blickpunkt beim Revierklub immer wieder auch: Karim Adeyemi (23)!
Auffällig: In den vergangenen Wochen war deutlich zu spüren, dass die Stimmung zwischen Trainer und Spieler gereizt ist. Adeyemi zeigt Frust, wirkt unzufrieden. Auch beim Last-Minute-Debakel in Hamburg (1:1) brüllte Kovac Adeyemi noch vor dessen Einwechslung in der 66. Minute (für Beier) an der Seitenlinie an.
Niko Kovac (54) durchlebt aktuell erstmals kompliziertere Zeiten beim BVB
Foto: WITTERS
Auch sportlich läuft es nicht rund. Seit dem Spiel gegen Mainz im September konnte Adeyemi in der Bundesliga keinen Scorer mehr sammeln. Kein Tor, kein Assist. Zu wenig für einen Spieler mit seinem Können.
Intern sorgt die Personalie Adeyemi beim BVB inzwischen für Diskussionen. Sein Vertrag läuft noch bis 2027, doch der Offensiv-Mann will nur mit einer Ausstiegsklausel langfristig verlängern. Die Verantwortlichen stehen dieser Forderung kritisch gegenüber, grundsätzlich vermeiden sie solche Klauseln. Allerdings würde man es im Fall Adeyemi offenbar nicht vollständig ausschließen. Aus dem BVB-Umfeld ist zu hören, dass eine mögliche Ausstiegsklausel bei mindestens 80 Millionen Euro liegen müsste.
Lustige Aktion im Hintergrund: Gegner ve***scht Ex-Bundesliga-Star
Quelle: BILD / Sportdigital12.11.2025
Und nun mischt sich auch noch ein internationaler Top-Klub ein. Nach BILD-Informationen hat es einen Austausch zwischen Manchester United und Adeyemis neuem Berater Jorge Mendes gegeben. Der portugiesische Top-Agent gilt als einer der einflussreichsten Akteure im Weltfußball und pflegt beste Kontakte nach Manchester.
Mendes arbeitet bereits mit Spielern wie Leny Yoro und Manuel Ugarte zusammen. Dass er nun auch Adeyemi vertritt, verleiht der Situation zusätzliche Brisanz.
Beim BVB ist man sich bewusst: Sollte Manchester United ernsthaftes Interesse zeigen, könnte Adeyemis Zukunft in Dortmund schneller zum Thema werden, als vielen lieb ist …