BVB-Angreifer im Formtief 

BVB: Berater bietet Guirassy in Saudi-Arabien an – Ausstiegsklausel nur für Top-Klubs

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Bereits im Sommer kursierten immer wieder Gerüchte um einen Abgang von Serhou Guirassy von Borussia Dortmund. Diese dürften nun wieder Fahrt aufnehmen, denn einem „Bild“-Bericht zufolge sondiert der Berater des Angreifers den Markt erneut. Er soll den 29-Jährigen diversen, nicht genannten Klubs in Saudi-Arabien angeboten haben, für die seine Ausstiegsklausel jedoch nicht gilt.

Guirassy kam im Sommer 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum BVB und überzeugte seitdem mit seinen Torjägerqualitäten. Zuletzt keimte jedoch zunehmend Kritik an dem Nationalspieler Guineas auf, weil er in den letzten sechs Bundesliga-Partien nur einen Treffer erzielte. In der laufenden Saison steht Guirassy bei sieben Toren und vier Vorlagen in 15 Partien. Die Länderspielpause verbringt der 26-fache Nationalspieler in Dortmund, um sich auf den Jahresendspurt vorzubereiten.

Im Sommer soll Guirassys Berateragentur KGSMI, die von seinem Bruder Karamba geführt wird, Gespräche mit mehreren Top-Klubs gesucht haben. Welche Vereine dies sind, geht aus dem Bericht nicht hervor. In seinem bis 2028 datierten Vertrag ist eine Ausstiegsklausel von 70 Mio. Euro verankert – diese können aber nur Top-Klubs wie unter anderem der FC Barcelona, Real Madrid oder Manchester City aktivieren. Vereine aus Saudi-Arabien sind nicht Teil der Abmachung.

Der große Anreiz für einen Wechsel in den Wüstenstaat dürfte das Gehalt sein. In Dortmund verdient Guirassy dem Vernehmen nach 9 Mio. Euro brutto pro Jahr, laut dem Bericht erwartet ihn in Saudi-Arabien mindestens das Doppelte. Sollte sich ein Transfer realisieren, wäre er nach aktuellem Stand mit einem Marktwert von 45 Mio. Euro zusammen mit Mateo Retegui und Darwin Núñez der wertvollste Profi in der Saudi Pro League.