Im Vergleich mit dem Bundesschnitt

Studie zeigt: Das kostet das Leben in der Städteregion

14.11.2025 – 16:25 UhrLesedauer: 1 Min.

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Kleinmarschierstraße in Aachen (Archivbild): Eine neue Studie hat die Preise für Lebensmittel, Mieten und Energie im Jahr 2024 untersucht. (Quelle: IMAGO/Olaf Döring/imago)

Mieten, Energie und Lebensmittel sind die größten Treiber bei den Lebenshaltungskosten. Eine Studie hat alle drei untersucht und bundesweit verglichen. So schneidet Aachen ab.

Aachen gehört laut einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zu den günstigeren Wohnorten in Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat das IW die Kosten für Mieten, Lebensmittel und Energie im vergangenen Jahr untersucht und daraus ein Ranking erstellt.

Demnach ist das Leben in den sieben größten Städten Deutschlands – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart – am teuersten. Die Lebenshaltungskosten lagen hier im vergangenen Jahr im Durchschnitt rund elf Prozent höher als im Bundesschnitt. Am günstigsten lebte es sich in ländlichen Gebieten wie dem Vogtlandkreis in Sachsen, wo die Verbraucherpreise rund zehn Prozent unter dem Durchschnitt lagen.

In der Städteregion Aachen lagen die Lebenshaltungskosten im vergangenen Jahr 0,1 Prozent unter dem Bundesschnitt. Damit liegt die Städteregion auf Platz 271 von 400 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland – wobei der 400. Platz der teuerste ist. Zum Vergleich: In Köln lagen die Lebenshaltungskosten 9,7 Prozent über dem Bundesschnitt, im Kreis Heinsberg 4,1 Prozent unter dem Bundesschnitt.