Der Favorit aus Sachsen hatte Probleme mit den Aufsteigerinnen aus der Hansestadt. Hamburg hielt das Spiel bis zum Stand von 13:13 ausgeglichen. Doch dann drehte der DSC auf, legte einen 9:0-Lauf aufs Parkett und nutzte kurz darauf den dritten von neun Satzbällen zum 25:17. Danach hatte Dresden erneut Probleme mit den forsch agierenden Gastgeberinnen, geriet im zweiten Abschnitt mit 4:7 in Rückstand. Doch der DSC fing sich, ging nach einer langen Rallye und einem starken Block von Mette Pfeffer mit 9:8 in Front. Den Vorsprung bauten die Sächsinnen auf fünf Punkte aus und holten sich mit dem ersten Satzball die 2:0-Führung mit 25:19.
Der dritte Satz begann erneut nicht gut für das Team von Coach Alexander Waibl, Hamburg machte die ersten drei Punkte. Dresden brauchte lange, um diesen Rückstand aufzuholen, ging dann aber doch mit 14:13 in Führung, zog auf 20:16 davon. Dann verlor der DSC den Faden, kassierte sechs Punkte ohne eigenen Zähler und lag mit 20:22 hinten. Die Frauen aus Elbflorenz zeigten aber Moral und kämpften sich zurück. Dresden wehrte sieben Satzbälle an, vergab aber auch zwei Matchbälle. Hamburg nutzte dann den achten Versuch zum 33:31 und zum Anschluss.
Also ging es weiter im vierten Satz, in dem der DSC gut startete, mit 3:1 in Führung ging und den Vorsprung hielt. Nach einer 8:1-Serie stand es 18:9 aus Sicht der Sächsinnen. Dem ETV war der Zahn gezogen, Dresden nutzte den ersten von zehn Matchbällen zum 25:14.
Der VfB Suhl hat überraschend deutlich gegen USC Münster gewonnen. Die Thüringerinnen siegten beim Tabellensechsten mit 3:0 (25:14, 25:21, 28:26) und klettern in der Tabelle der Bundesliga auf Rang drei.
Den ersten Satz sicherte sich der VfB souverän, ließ den Westfalen kaum eine Chance und sicherte sich den Abschnitt mit 25:14. Und auch im zweiten Satz sah es nach einer klaren Angelegenheit aus, zog Suhl schnell davon, führte teils mit fünf Punkten (11:6). Doch die Gäste aus dem Münsterland fingen sich, gingen gar in Führung (14:15). Ein 4:0-Lauf stellte dann aber die Weichen auf den nächsten Satzgewinn des Teams von Trainer Laszlo Hollosy, der mit 25:21 an die Thüringerinnen ging.
Der dritte Durchgang begann nicht im Sinne des Ungarn, der beim Stand von 3:7 eine Auszeit nahm. Besser wurde es nicht, so dass Hollosy kurz darauf beim Stand von 4:9 erneut seine Spielerinnen zu sich rief. Suhl kämpfte sich Punkt um Punkt heran, glich zum 17:17 aus und ging in Führung. Der VfB hatte Matchball, doch der erste Versuch landete direkt bei der Angabe im Netz, 24:24 statt Sieg. Und so brauchten die Waffenstädterinnen noch vier weitere Versuche, ehe Laura Berger den Ball über die Maschen lenkte, Münster überrascht war und in der Halle in Südthüringen Jubel aufbrauste. Wertvollste Spielerin der Gastgeberinnen wurde Monika Brancuska.