Die Europäische Kommission und das Vereinigte Königreich ziehen weiterhin am Seil bezüglich der Teilnahme des VK an einem wichtigen EU-Fonds für Verteidigungsausgaben, SAFE. Die britische Regierung hält den Preis, den die EU verlangt, für zu hoch.

Britische Premierminister Keir Starmer und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen im April in London. (Foto: Niklas HALLE’N / AFP)

BRÜSSEL – London muss 4 bis 6,5 Milliarden Euro zahlen, um an SAFE teilzunehmen, meint die Kommission laut Quellen, die mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sprachen. Hinzu kämen noch 150 bis 250 Millionen an Verwaltungskosten. Das hält das VK laut Insidern für zu viel.

EU-Länder können über SAFE günstig Milliarden Euro von der EU leihen, um in ihre Verteidigung zu investieren. Wenn das VK ebenfalls teilnimmt, dürfen EU-Mitgliedstaaten einen größeren Teil dieses Geldes für britische Waren ausgeben. Gute Nachrichten für die britische Verteidigungsindustrie, eine der größten in Europa.

Länder wie die Niederlande drängen darauf, das VK willkommen zu heißen. Das würde die Wiederbewaffnung Europas erleichtern.

Die Zeit drängt für London und Brüssel, eine Einigung zu erzielen. SAFE-Anträge müssen bis zum 30. November eingereicht werden.

(11. November 2025)