Karim Adeyemi

Stand: 16.11.2025 12:44 Uhr

BVB-Profi Karim Adeyemi hat nach WDR-Informationen Ärger mit dem Gesetz: Gegen ihn wurde eine Geldstrafe verhängt.

Der Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi (Borussia Dortmund) hat nach WDR-Informationen Probleme mit der Justiz. Der BVB-Angreifer erhielt bereits vor wenigen Wochen einen Strafbefehl, weil er unerlaubt im Besitz von Waffen war. Darüber berichtete als Erstes die Bild-Zeitung.

Adeyemi muss Geldstrafe bezahlen

Laut dem Zeitungsbericht wurden bei Adeyemi ein Schlagring und ein Taser gefunden – beides ist ohne Erlaubnis in Deutschland strafbar und kann bei Besitz mit einer Freiheitsstrafe von bis drei Jahren geahndet werden. Die Staatsanwaltschaft Hagen bestätigte auf WDR-Anfrage, dass gegen einen 23-jährigen Profisportler aus Herdecke Ende Oktober vom Amtsgericht in Wetter ein Strafbefehl wegen des Vorwurfs des Besitzes von verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz erlassen wurde. Nach Informationen des WDR trifft es zu, dass es sich bei dem Profi um Adeyemi handelt.

Der Bundesliga-Spieler kommt mit einer Geldstrafe über 450.000 Euro davon. Das entspricht 60 Tagessätzen zu je 7.500 Euro. Eine Vorstrafe und ein Eintrag im Führungszeugnis erhält man erst ab Strafen von mehr als 90 Tagessätzen. Die Höhe der Sätze bemisst sich vom Nettoeinkommen und kann auf höchstens 30.000 Euro festgesetzt werden.

Strafbefehl gegen Adeyemi möglicherweise Thema für DFB

Der BVB verwies bei einer Bild-Anfrage darauf, solche „Vorwürfe unter Einhaltung aller Verschwiegenheitsklauseln intern ernst zu nehmen und zu erörtern“.

Der Strafbefehlt gegen Adeyemi könnte heute auch noch zum Thema für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) werden. Um 16 Uhr muss sich Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Pressekonferenz vor dem entscheidenden WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei am Montag Fragen der Medienvertreter stellen. Adeyemi steht im Aufgebot von Nagelsmann und wäre nach abgesessener Gelbsperre wieder einsatzbereit.

Unsere Quellen:

  • Bild-Zeitung
  • Staatsanwaltschaft Hagen
  • Bundesministerium der Justiz
  • Nachrichtenagentur DPA

Über dieses Thema berichtet der WDR auch im Hörfunk: 16.11.2025, 13 Uhr, WDR aktuell

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