
BVB-Profi Karim Adeyemi hat Probleme mit der Justiz und soll nach WDR-Informationen eine erhebliche Geldstrafe zahlen. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat ein Gespräch mit dem Stürmer angekündigt.
Sein Ärger mit der Justiz wird für Karim Adeyemi zunächst keine Folgen in der Fußball-Nationalmannschaft haben. Der Dortmunder wird nach seiner Gelbsperre wie geplant im Kader für das entscheidende WM-Qualifikationsspiel am Montag in Leipzig gegen die Slowakei stehen.
Das verkündete Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Abschlusstraining am Sonntag. „Wir werden uns nach dem Spiel mit dieser Thematik befassen. Das Thema ist jetzt vor so einem Spiel ein bisschen zu groß“, sagte Nagelsmann.
Gespräch zwischen Nagelsmann, Völler und Adeyemi
Gemeinsam mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler hat Nagelsmann aber bereits ein Gespräch mit dem 23 Jahre alten Offensivspieler gesucht. Es sei eine „Thematik, die Raum und Zeit einnimmt“, sagte der Bundestrainer.
Nach WDR-Informationen hat Adeyemi Probleme mit der Justiz, bereits vor einigen Wochen erhielt er einen Strafbefehl, weil er unerlaubt im Besitz von Waffen war. Am Samstag hatte zunächst die Bild-Zeitung über den Fall berichtet. Laut dem Zeitungsbericht wurden bei Adeyemi ein Schlagring und ein Taser gefunden – beides ist ohne Erlaubnis in Deutschland strafbar und kann bei Besitz mit einer Freiheitsstrafe von bis drei Jahren geahndet werden.
Die Staatsanwaltschaft Hagen bestätigte auf WDR-Anfrage, dass gegen einen 23-jährigen Profisportler aus Herdecke Ende Oktober vom Amtsgericht in Wetter ein Strafbefehl wegen des Vorwurfs des Besitzes von verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz erlassen wurde. Nach Informationen des WDR trifft es zu, dass es sich bei dem Profi um Adeyemi handelt.