Eine über mehrere Messenger-Dienste verbreitete angebliche Anschlagsankündigung gegen rund 20 Berliner Schulen ist nach Einschätzung der Polizei nicht ernst zu nehmen. Der Hinweis sei der Polizei seit Sonntagnachmittag bekannt, sagte ein Sprecher. Die Nachricht wurde in mehreren Schulgruppen weitergeleitet, etliche Einrichtungen werden darin namentlich genannt.

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Die Polizei ermittelt nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch eine Androhung von Straftaten. Geprüft werde nun, wer hinter der Verbreitung der Nachricht steckt.

Die Berliner Polizei teilte am Abend via X und WhatsApp mit: „Hinweise auf Gefährdungen oder konkrete Bedrohungen liegen uns nicht vor. Es handelt sich hierbei um Falschinformationen, die gezielt Ängste schüren sollen.“

Die Polizei nehme jede Meldung ernst, die Einsatzkräfte seien am Montag wie gewohnt präsent und sensibilisiert. Allerdings stellte die Polizei auch klar: „Bitte verbreiten Sie keine unbestätigten Gerüchte. Nutzen Sie den Notruf bitte nur bei akuten Notfällen oder echten Gefahren.“ (Tsp, dpa)

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