Überraschende Wendung
Steine auf Frankenschnellweg geworfen – Tatverdächtige ermittelt
17.11.2025 – 14:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Polizeieinsatz (Symbolbild): Die Polizei ermittelt intensiv nach mehreren Steinwürfen auf den Frankenschnellweg – mit Erfolg. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Marcel von Fehrn/imago)
Wer warf Steine von einer Brücke auf den Frankenschnellweg? Die Kripo hat darauf jetzt eine Antwort – und die überrascht.
Am 31. Oktober 2025 haben Unbekannte Steine von einer Brücke auf den Frankenschnellweg in Nürnberg geworfen. Die Staatsanwaltschaft stuft die Tat als versuchten Mord ein.
Nun gelang es der Nürnberger Kriminalpolizei wohl, die Täter zu ermitteln. Tatverdächtig sind demnach vier Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren.
Die Ermittlungen der Nürnberger Kriminalpolizei führten zu den vier tatverdächtigen Minderjährigen. Diese sollen teils faustgroße Steine von einer Eisenbahnbrücke auf die Schnellstraße geworfen haben. Ein Mercedes wurde in der Frontscheibe getroffen, der Fahrer konnte den Wagen kontrolliert zum Stehen bringen.
Bereits am 24. Oktober 2025 habe es an derselben Stelle einen ähnlichen Vorfall gegeben, bei dem kleinere Steine auf die Fahrbahn geworfen wurden. Fünf Fahrzeuge seien dabei beschädigt worden.
Nach dem zweiten Vorfall wurden beide Fälle zusammengeführt und von der Kriminalpolizei Nürnberg übernommen. Die Ermittler hätten unter anderem Zeugenaufrufe in der Umgebung des Tatorts verteilt. Ausschlaggebend für die Identifizierung der Tatverdächtigen sei ein Besuch in einer Schule im Nürnberger Süden gewesen. Dort hätten sich drei Schüler gemeldet, die die Tat eingeräumt und einen weiteren Schüler benannt hätten.
Die Tatverdächtigen sind strafunmündige Kinder im Alter von zehn und elf Jahren. Schadensersatzansprüche könnten zivilrechtlich geltend gemacht werden.
