Nationalspieler Karim Adeyemi (23) hatte einen Strafbefehl über 450.000 Euro wegen illegalen Waffenbesitzes (ein Schlagring und ein Taser) akzeptiert.

Der BVB-Profi muss 60 Tagessätze à 7500 Euro zahlen. 450.000 Euro insgesamt. Nach BILD-Informationen informierte Adeyemi selbst nicht die DFB-Verantwortlichen. Der Strafbefehl wurde laut Staatsanwaltschaft am 30. Oktober rechtskräftig.

Vor dem Länderspiel gegen die Slowakei ist der Fall Adeyemi auch im ZDF Thema.

Experte Christoph Kramer spricht energisch über die Situation: „Das kann man auf gar keinen Fall gebrauchen, und wir wollen nichts verherrlichen, und das geht auch nicht. Trotzdem, als ich die Schlagzeile gelesen habe und die Geldstrafe gelesen habe, da dachte ich, der hat ’ne Panzerfaust im Keller oder so.“

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Quelle: BILD17.11.2025

Weiter sagt er: „Also, wir müssen es auch vernünftig einschätzen. Liebe Leute, also Waffen zu haben, ist scheiße. Waffen zu kaufen und zu besorgen, ist scheiße. Waffen gehören nicht in diese Welt, und seid einfach lieb zueinander. Er hat sie nicht benutzt, und es kommt für mich auch immer darauf an, was für eine Waffe, und von daher, ich will es nicht verherrlichen, aber mit einem Schlagring und dem Taser … Ich habe gedacht, der hat sonst was.“

Abschließend erklärt er: „Also, das kann keiner gebrauchen, aber wir wollen die Sache jetzt bitte auch wirklich nicht größer machen.“

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Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) will das Thema nach der Slowakei-Partie mit dem Nationalspieler behandeln. Gegen die Slowakei sitzt er zunächst auf der Bank.