Wagenknecht nannte Ruhnerts Kandidatur einen „Hauptgewinn“ für das BSW. „Im Fußball würde man von einem Königstransfer sprechen“, sagte die Parteigründerin. Ruhnert selbst sagte, er kenne die Sorgen und Nöte der Menschen überall in Deutschland. Das BSW stelle Menschen in den Mittelpunkt, die den Glauben an die Politik verloren hätten.

„Deswegen habe ich mich entschieden, nach all den erfolgreichen Jahren im Sport als Generalsekretär des BSW zu kandidieren und mich gemeinsam mit der Partei für eine gerechtere und glaubwürdigere Politik zu engagieren“, erklärte der 53-Jährige. Er stehe für „pragmatische Lösungen jenseits von Ideologie und eine konsequente Friedenspolitik“.