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Die Außenminister, Antonio Tajaniund die Verteidigung Guido Crosetto, nahm heute an den Ministerkonsultationen im „2+2“-Format (Außen- und Verteidigungspolitik) zwischen Italien und dem Vereinigten Königreich teil. Dies wurde in einer Mitteilung bekannt gegeben, in der hervorgehoben wurde, dass auf britischer Seite der Außenminister anwesend war. Yvette Cooper, und der Verteidigungsminister, John HealeyDie Tagesordnung umfasste eine gemeinsame Sitzung der vier Minister mit den Schwerpunkten Sicherheit und Bekämpfung hybrider Bedrohungen, die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten (Gaza, die Lage nach dem UNIFIL-Einsatz im Libanon und im Iran) sowie die Situation auf dem Westbalkan. Bezüglich der Ukraine-Krise bekräftigten die Minister ihre Unterstützung für das ukrainische Volk und unterstrichen die Bedeutung des europäischen und NATO-Beitrags sowie die Notwendigkeit einer zentralen Rolle der Vereinten Nationen. Sie bekräftigten die Notwendigkeit, den Konflikt so schnell wie möglich beizulegen. Im Hinblick auf den Nahen Osten wurde die Notwendigkeit einer Resolution des Sicherheitsrates zur Förderung eines Friedensplans und zur Einräumung einer entscheidenden Rolle der Vereinten Nationen bei der Verwaltung des Gazastreifens deutlich.

„Neue globale Herausforderungen erfordern gemeinsame Antworten. Die Zusammenarbeit zwischen Italien und dem Vereinigten Königreich ist entscheidend für den Schutz der Infrastruktur, der Bürger und der internationalen Stabilität in einem Kontext, der vom Konflikt im Nahen Osten und der russischen Aggression in der Ukraine geprägt ist. Für Italien sind die Stabilität des Westbalkans und dessen EU-Beitritt ein strategisches Ziel. Nur durch enge Abstimmung können wir die Widerstandsfähigkeit Europas stärken“, bekräftigte Minister Tajani.

„Die hybride Bedrohung besteht nicht aus vereinzelten Vorfällen, sondern aus einer Strategie, die auf Angriffe gegen Infrastruktur, öffentliche Meinung, Wirtschaft und sozialen Zusammenhalt abzielt. Italien arbeitet an einer Initiative, die hoffentlich von allen europäischen Ländern unterstützt wird“, sagte Verteidigungsminister Guido Crosetto. Mit Blick auf den Westbalkan fügte er hinzu: „Für Italien ist er ein strategisch wichtiger Bereich auf dem Weg zu Sicherheit und Stabilität.“

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