An 400 Haltestellen in Düsseldorf

Kinder übernehmen bei der Rheinbahn die Ansagen

20.11.2025 – 06:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Die Düsseldorfer U-Bahn-Station an der Heinrich-Heine-Allee (Archivbild): Ansagen kommen jetzt von Kindern. (Quelle: Michael Gstettenbauer/imago-images-bilder)

Ab dem 20. November übernehmen Düsseldorfer Kinder die Ansagen an rund 400 Haltestellen der Rheinbahn. Die Aktion setzt ein Zeichen für Kinderrechte.

Wer heute mit der Rheinbahn unterwegs ist, dem wird schnell etwas auffallen. Zum Beispiel klingt die Ansage „Heinrich-Heine-Allee zur Altstadt und Königsallee“ ganz anders als gewohnt, denn ab dem 20. November kommen die Ansagen an rund 400 Haltestellen von den jüngsten Düsseldorfer Bürgern.

Die Aktion ist eine Kooperation der Rheinbahn mit dem Kinderschutzbund Düsseldorf anlässlich des Welttags der Kinderrechte – jenem Tag, an dem im Jahr 1989 die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde.

„Kinder haben ein Recht darauf, gehört zu werden – das nehmen wir wörtlich“, sagt Rheinbahn-Vorständin Annette Grabbe, deren Kinder sich an der Aktion beteiligt haben. Auch mehrere Düsseldorfer Schulen und Kinder von weiteren Rheinbahnern machten unter dem Motto „Deine Stimme – Deine Stadt“ mit. Grabbe sagt: „Unsere Stadt gehört auch den Kleinsten. Mit dieser Aktion wollen wir zeigen: Jede Stimme bewegt.“

Kinder erleben mit der Aktion laut Rheinbahn unmittelbar, dass ihre Meinung zählt und sie die Stadt aktiv mitgestalten können – auch im Nahverkehr. Gleichzeitig würden Tausende Fahrgäste täglich an die Bedeutung von Kinderrechten erinnert.

Die Aufnahme der Ansagen begleiteten auch Vertreter des Kinderschutzbundes – der 1. Vorsitzende Hauke Duckwitz sowie die Schirmherrin Vera Vitzthum (ehemals Geisel) – und das Team vom Blauen Elefanten auf Rädern. Sie zeigten sich anschließend beeindruckt von der Begeisterung der Kinder. Duckwitz sagt: „Kinderrechte sind keine leeren Worte, sondern eine Verpflichtung, die Gemeinschaft aktiv zu stärken.“ Die Aktion „Deine Stimme – Deine Stadt“ sei wichtig, um Kinder sichtbar zu machen und ihre Rechte im Alltag zu verankern.