Einen erfolgreichen Einstand auf internationalem Parkett feierten die beiden Donauwörther Kunstradfahrerinnen Mia und Nele Kern vom Radfahrerverein Burgheim. Beim internationalen Wettkampf Schilik’Open im elsässischen Schiltigkeit überzeugten die Schwestern mit starken Leistungen und kehrten mit gleich zwei ersten Plätzen und einem großen Pokal zurück.
Am Start waren Sportlerinnen und Sportler aus Frankreich, Belgien und Deutschland – für die beiden jungen Donauwörtherinnen war es der erste internationale Wettkampf im Ausland. Entsprechend groß war die Aufregung. „Wir waren total gespannt, wie die Sportler aus anderen Ländern Kunstradfahren umsetzen. Vielleicht kann man sich ja den ein oder anderen Trick abschauen“, sagten die Schwestern nach dem Wettkampf. Wochenlang hatten sie zuvor intensiv trainiert, um ihre Programme zu perfektionieren.
Schwestern starten gemeinsam in der „2er Kunst“
Die erst achtjährige Nele beeindruckte mit einer fehlerfreien Darbietung und zeigte insbesondere bei ihren „Achtern“, einer schwierigen Übung in Form einer liegenden Acht, hohe Konzentration und technische Präzision. Mit einem Vorsprung von zehn Punkten sicherte sie sich souverän den ersten Platz und durfte stolz einen großen Pokal in Empfang nehmen.
Auch ihre ältere Schwester Mia wagte sich an neue Elemente. Unter anderem präsentierte sie den Kehrlenkerstand, bei dem man verkehrt herum auf dem Lenker steht – auf dem ungewohnten Parkettboden eine besondere Herausforderung. Eine kleine Bodenwelle brachte sie kurz aus dem Gleichgewicht, doch alle weiteren Übungen meisterte sie sicher und elegant. Sie belegte den zweiten Platz. Jetzt blickt sie motiviert auf die kommende Saison im Frühjahr, um ihre Punktzahl weiter zu steigern.
Für Mia und Nele Kern gab es zudem eine Premiere: Zum ersten Mal starteten die Schwestern gemeinsam in der Disziplin 2er Kunst. Dabei beginnen beide nebeneinander auf ihren Rädern und steigen anschließend gemeinsam auf ein Rad, um den Rest der Kür synchron zu zeigen. Mit einer nahezu fehlerfreien Kür sicherten sie sich auch hier den ersten Platz und wurden jeweils mit einem Pokal belohnt. „Wir lieben es, zusammen zu fahren“, strahlten die beiden. „Schön, dass Nele jetzt endlich groß genug ist, damit wir als Team antreten können!“
Trainer ist zufrieden mit den jungen Donauwörtherinnen
Trainer Albert Frank zeigte sich rundum zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf Mia und Nele. Sie haben gezeigt, dass sie auch im internationalen Vergleich mithalten können. Der Verein hat sich in Frankreich hervorragend präsentiert.“ (AZ)
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