Stadt und Bundespolizei unterwegs

Mehr als 50 Verfahren nach Großkontrolle im Bahnhofsviertel

21.11.2025 – 18:23 UhrLesedauer: 1 Min.

Polizei im Frankfurter BahnhofsviertelVergrößern des Bildes

Polizisten in Frankfurt (Archivbild): Passanten reagierten wohl positiv auf die Polizeipräsenz. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/dpa-bilder)

Stadt- und Bundespolizei kontrollieren über 250 Personen in Frankfurts Innenstadt. Vor allem Dealer und Verkehrssünder nehmen sie in den Fokus.

Ein Großaufgebot der Stadt- und Bundespolizei hat am Donnerstag mehr als 250 Menschen im Frankfurter Bahnhofsviertel und der Innenstadt kontrolliert. Die Aktion war Teil der hessischen „Innenstadtoffensive gegen Kriminalität“, wie die Polizei mitteilte. Der Fokus lag besonders auf der Frankfurter Dealer- und Drogenszene.

Die Polizisten leiteten nach eigenen Angaben 32 Strafverfahren ein. Die Vorwürfe umfassen Drogenhandel, Drogenbesitz und Fahren ohne Führerschein. Zusätzlich registrierten die Beamten 22 Ordnungswidrigkeiten, hauptsächlich im Straßenverkehr.

Bei den Kontrollen nahmen die Einsatzkräfte besonders E-Scooter, Autos und Fahrräder ins Visier. Die Polizei deckte gleichzeitig mehrere ausländerrechtliche Verstöße auf, darunter Einreise ohne Visum sowie unerlaubter Aufenthalt oder Arbeit.

Drei Personen verstießen gegen die Waffenverbotszone im Bahnhofsviertel. An der Konstablerwache fanden die Beamten einen vermissten Jugendlichen. Besucher des Wochenmarktes reagierten nach Polizeiangaben positiv auf den Einsatz.