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Jetzt wird’s heiß in Deutschlands Innenstädten: Victoria’s Secret, die wohl bekannteste Dessous-Marke der USA, plant ein spektakuläres Comeback – und diesmal richtig groß.
Wie BILD von einem Münchner Immobilienmakler erfuhr, bereitet das Label seine Rückkehr vor. Zuerst hatte der Branchendienst Textilwirtschaft über die Pläne berichtet.
Bisher war Victoria’s Secret in Deutschland nur mit kleineren Shops an den Flughäfen Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt und München vertreten. Diese Filialen sind inzwischen geschlossen. Ab dem kommenden Jahr sollen Geschäfte in zentralen Innenstadtlagen eröffnen. Die ersten Standorte sind demnach München, Hamburg, Frankfurt und Berlin.
Victoria’s Secret betreibt rund 1300 Filialen in über 70 Ländern. Topmodel Candice Swanepoel zählt seit Jahren zu den bekanntesten Gesichtern der Marke
Foto: FilmMagic
So will Victoria’s Secret nach Deutschland kommen
Die US-Kultmarke hatte bereits vor Jahren einen ersten Anlauf in Deutschland gestartet – jedoch ohne Erfolg. Über verschiedene Partnerschaften suchte der Konzern vor rund sechs Jahren nach geeigneten Standorten, allerdings vergeblich.
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Jetzt wagen die Amerikaner den Neustart – diesmal über einen Franchise-Nehmer! Die Firma Private Textiles Holding aus Bischofswerda (Sachsen) soll den Deutschland-Launch übernehmen. Das Unternehmen betreibt bereits sogenannte Mono-Label-Stores für Adidas, Tommy Hilfiger, Street One und Hugo Boss und steht nach BILD-Informationen auch mit Victoria’s Secret in weit fortgeschrittenen Gesprächen. Eine Anfrage zu den neuen Plänen blieb jedoch unbeantwortet.
Analysten prognostizieren, dass der deutsche Dessous-Markt bis 2033 kräftig wachsen wird – von 2,9 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf rund 5,6 Milliarden Euro. Victoria’s Secret sieht hier also Potenzial.
Mehr zum ThemaWer sonst noch deutsche Filialen plant
Die Inditex-Gruppe (Zara, Bershka) bringt 2026 den Billig-Player Lefties nach Deutschland, Bath & Body Works steht vor dem Start, und US-Brands wie, Arc’teryx, Alo, Hoka, On und Rag & Bone jagen Standorten hinterher.
Aus Asien rollt die nächste Welle an: Pop Mart ist schon da, Miniso plant 20 neue Läden, weitere China-Brands lauern. Auch Shein plant nach Paris eine deutsche Flagship-Filiale. Dabei steht wohl München hoch im Kurs. Türkische Anbieter wie Bueno Shoes und LC Waikiki blicken ebenfalls auf den deutschen Markt.