Vor zwei Wochen war bereits der zweite Vorsitzende der Berliner Sozialdemokraten, Martin Hikel, in seiner Position im Heimatbezirk Neukölln geschwächt worden. Nach einem verhältnismäßig schwachen Ergebnis bei der Wahl zur Nominierung als Neuköllner Bürgermeisterkandidat hatte er angekündigt, nicht mehr für das Amt kandidieren zu wollen.
Die Doppelspitze aus Hikel und Böcker-Giannini führt seit 2024 die Berliner SPD an. Die parteiinternen Dämpfer für die beiden kommen rund zehn Monate vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus: Im September 2026 wird in Berlin gewählt. Von den 130 Abgeordneten werden fast 80 direkt in den Wahlkreisen gewählt, die übrigen im Falle der SPD über die Bezirkslisten.