Erst im Oktober 2025 hat Microsoft angekündigt, dass Windows 11 zu einem vollwertigen KI-Betriebssystem werden soll. Bei der Ankündigung ging es noch um Prinzipien, denen die Implementierung von Künstlicher Intelligenz folgen soll. Jetzt geht Microsoft einen aktiven Schritt in die KI-Zukunft von Windows 11. Wie das Unternehmen in einem Support-Dokument bekannt gegeben hat, gibt es bald ein experimentelles Feature, um KI-Agenten weitreichenderen Zugriff auf deinen PC zu geben.

KI-Agenten unter Windows 11: Was macht das neue Feature?

Die Funktion trägt den Namen „Agent Workspace“ und soll zunächst nur in einer privaten Entwicklervorschau für Windows-Insider bereitstehen. Microsoft erklärt das Feature wie folgt: „Ein ‚Agent Workspace‘ ist ein separater, abgetrennter Bereich in Windows, in dem du Agenten Zugriff auf deine Apps und Dateien geben kannst, sodass sie Aufgaben für dich im Hintergrund erfüllen können, während du weiter dein Endgerät nutzt.“

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Sobald Nutzer:innen die Funktion aktivieren, kann Windows 11 eigene Nutzerprofile für jeden einzelnen genutzten KI-Agenten erstellen und so einen Workspace für sie schaffen. Die KI-Agenten haben also einen eigenen Desktop und agieren nicht auf demselben Bildschirm wie Nutzer:innen. Zudem können die KI-Agenten unter Windows 11 so Zugriff auf die wichtigsten Ordner deines Systems erfragen. Laut Microsoft sind das Dokumente, Downloads, Desktop, Musik, Bilder und Videos, die sich standardmäßig unter „C:\Benutzer\\ befinden. Allerdings sollen die KI-Agenten auch auf die Ordner zugreifen können, wenn du sie verschoben hast.

Sobald einer KI Zugang zu den Ordnern gewährt wird, hat sie darin Lese- und Schreibrechte. Ferner erhalten die KI-Agenten Zugriff auf alle Apps, die standardmäßig für alle Nutzerprofile auf dem Windows-11-System installiert wurden. Laut Microsoft müssen Nutzer:innen Apps, auf die die KI nicht zugreifen soll, nur für spezifische Nutzer installieren.

Performance-Einbußen und Sicherheitsrisiken durch KI-Agenten?

Die Neuerung soll erst in einem kommenden Update freigeschaltet werden. Allerdings berichtet Windows Latest, dass sich die Funktion schon jetzt über Umwege einsehen lässt. Sie findet sich in den Einstellungen unter „System“ und „KI-Komponenten“. Obwohl sich der Schieberegler aktivieren lässt, sind die zugehörigen Funktionen noch nicht freigeschaltet.

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Allerdings zeigt Windows 11 schon jetzt einen Hinweis beim Aktivieren an. Dort steht, dass die KI-Agenten dir zwar im Hintergrund helfen können, dadurch aber auch die Performance des Systems unter Umständen beeinträchtigt wird. Microsoft betont, dass jedem KI-Agenten ein Limit gesetzt wird, wie viel RAM und CPU-Leistung genutzt werden darf. Wie hoch dieses Limit ist, verriet das Unternehmen jedoch nicht.

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Zudem zeigt der Hinweis, dass durch die Aktivierung der Funktion die „Sicherheit eures Geräts“ beeinträchtigt werden könnte. Im Support-Dokument erklärt Microsoft den Hinweis genauer. So kann es bei KI-Systemen zu Angriffsmethoden wie Prompt-Injektionen kommen, die Malware-Installationen oder Datendiebstahl nach sich ziehen.

Um diese Risiken zu minimieren, hält Microsoft an drei Regeln fest. Zunächst müssen alle Aktionen eines KI-Agenten für Nutzer:innen observierbar und von ihren eigenen Handlungen unter Windows 11 unterscheidbar sein. Zudem müssen die KI-Agenten die Privatsphäre- und Sicherheitsstandards der Daten erfüllen, die sie verarbeiten. Zu guter Letzt müssen User:innen immer die Wahl haben, ob sie ihre Daten von einer KI verarbeiten lassen wollen.

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