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Pontus Wernerson Libäck erzielte den Führungstreffer für die Eisbären in Halle. © Robert Szkudlarek
Der Eishockey-Oberligist hat das Auswärtsspiel bei den Saale Bulls Halle mit 3:2 gewonnen und ist auf Platz vier geklettert. Am Sonntag wartet ein Derby.
Halle – Zufrieden und erleichtert trat Martin Köchling, Geschäftsführer der Hammer Eisbären, die Heimreise aus Halle an. Der Eishockey-Oberligist hatte zuvor mit 3:2 (1:0, 2:0, 0:2) bei den Saale Bulls gewonnen, die Gastgeber in der Tabelle nicht vorbeiziehen lassen und eine gute Antwort auf die schwache Vorstellung zuvor beim 0:4 gegen Erfurt gegeben. „Das war ein sehr wichtiger Sieg für uns. Ich bin sehr glücklich mit der Leistung und über den Auswärtssieg“, freute sich Köchling. „Jetzt geht es am Sonntag weiter mit dem Derby gegen Herne.“ Bully in Werries ist um 18.30 Uhr.
Hammer Eisbären feiern „sehr wichtigen Sieg“ in Halle
Nach einer schleppenden Anfangsphase, in der sich beide Mannschaften zunächst abtasteten, hatten die Eisbären Glück, als die Gastgeber nur den Pfosten trafen. Außerdem musste die Truppe von Trainer Tobias Stolikowski eine doppelte Unterzahl überstehen. Erst ging Lars Reuß wegen Beinstellens für zwei Minuten auf die Strafbank (16.), 53 Sekunden später erwischte es Lucas Flade nach einer Spielverzögerung (17.). Als Reuß aber wieder zurück auf dem Eis war, schickte er Pontus Wernerson Libäck in einen Konter. Der Schwede lief alleine auf das Tor von Halles Nils Kapteinat zu und traf durch die Beine des Keepers zur Führung für Hamm (19.), die zu diesem Zeitpunkt noch mit einem Mann weniger auf dem Feld agierten.
Und im zweiten Drittel zeigten die Gäste einmal mehr, wie gut ihr eigenes Überzahlspiel ist. Sergej Stas erhielt binnen weniger Minuten seine zweite Zeitstrafe. Fabio Frick erhöhte von der blauen Linie nach Zuspiel von Dominik Lascheit auf 2:0 (27.). Beim 3:0 fehlten nur zwei Sekunden für den nächsten Treffer mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Thomas Zuravlev stand frei vor dem Gehäuse und nutzte die Möglichkeit. „Jetzt gilt es, den Vorsprung über die Zeit zu bringen“, forderte Köchling.
Halle gibt sich nicht geschlagen
Das gelang, wenn auch mit einer Portion Spannung. Nachdem Adam Domogalla in der 56. Minute zum 3:1 für Halle verkürzte, kamen die Hausherren 12 Sekunden vor Schluss und in Überzahl durch Elvijs Biezais zum Anschlusstreffer (60.). Zu mehr reichte es nicht.