Stand: 24.11.2025 06:31 Uhr

Die Fiete-Reder-Sporthalle in Rostock-Marienehe.

Die neue Halle soll zunächst neben der bestehenden Halle gebaut werden. Diese soll nach Fertigstellung abgerissen werden. (Archivbild)

In Rostock soll in den kommenden Jahren im Stadtteil Marienehe eine neue kombinierte Trainings- und Wettkampf-Halle entstehen. Die Halle würde dann die in den 1930er Jahren erbaute Fiete-Reder-Halle im Stadtteil Marienehe ersetzen. Der Eigenbetrieb Kommunale Objekt­bewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE) hat dafür nun mehrere Varianten geplant und der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Analyse habe demnach ergeben, dass eine Sanierung wahrscheinlich teurer sei als ein Neubau. Der Grund dafür: Der Keller der Fiete-Reder-Halle stehe unter Wasser und wie die Heizung funktioniert, wisse auch niemand so genau, heißt es vom KOE.

Bürgerschaft muss über Bau entscheiden

Die vom Rathaus bevorzugte Wettkampfhalle würde die Anforderungen der SV Warnemünde Volleyball, des Rostocker HC sowie des HC Empor bis zur 2. Bundesliga erfüllen. Im kommenden Jahr muss die Bürgerschaft über den Bau entscheiden. Die Halle könnte frühestens in fünf Jahren stehen. Die Kosten für den Neubau werden auf rund 42 Millionen Euro geschätzt. Die neue Halle soll zunächst neben der bestehenden Halle gebaut werden, die nach Fertigstellung abgerissen wird. Im Anschluss ist geplant, eine zusätzliche Trainingshalle anzubauen.

Die Fiete-Reder-Sporthalle in Rostock-Marienehe.

In Marienehe soll eine neue Sporthalle mit Platz für 2.000 Zuschauer entstehen. Anschließend wird die alterwürdige Fiete-Reder-Halle abgerissen.

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NDR.de | Nachrichten aus dem Studio Rostock | 24.11.2025 | 06:47 Uhr