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Die letzte Novemberwoche bringt gebietsweise kräftigen Schnee, gefrierenden Regen und im Süden strengen Frost. Die Lage bleibt dynamisch. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Frankfurt – Zu Beginn der Woche breiten sich die Schneefälle vom Alpenraum über den Bayerischen Wald bis in die höheren Lagen Ostdeutschlands aus. In den typischen Staubereichen der Mittelgebirge können innerhalb von kurzer Zeit deutlich über zehn Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Bis Mittwochmorgen (26. November) erreicht die Schneefallzone auch das Erzgebirge und die Lausitz, wo in der Nacht lokal über 10 Zentimeter Neuschnee möglich sind.
Der Frost bleibt uns auch in der letzten Novemberwoche erhalten, besonders nachts – wie hier am Freitag (28. November). © Wetterdienst Q.met / www.wetterdata.de
In tieferen Lagen kann der Niederschlag zeitweise in Schneeregen übergehen, doch im Bergland bleibt es winterlich. Die Verkehrslage könnte besonders in den Morgenstunden angespannt sein, da der nasse Neuschnee auf bereits ausgekühlten Straßen rasch zu glatten Abschnitten führt.
Mittwoch mit anhaltendem Winterwetter im Süden – Küsten zunehmend windig
Am Mittwoch (26. November) setzt sich im Süden und Südosten der winterliche Charakter fort. Besonders vom Alpenrand über den Bayerischen Wald bis hin zum Erzgebirge fällt weiterhin Schnee, bevor die Intensität am Abend nachlässt. Bis Donnerstagfrüh kann noch einmal eine fünf Zentimeter dicke Neuschneedecke entstehen, im Alpenraum auch mehr. Gleichzeitig frischt an der Nordseeküste der Wind deutlich auf. In der Nacht zum Donnerstag und auch tagsüber sind stürmische Böen aus Südwest einzuplanen. Mit dem Eintreffen feuchterer Luft aus Nordwesten steigt zum Abend hin das Risiko für Glatteis, vor allem in der Mitte sowie im Osten und Nordosten. In höheren Lagen fällt leichter Schneefall, während im Süden über frischem Schnee örtlich strenger Frost unter minus zehn Grad einsetzt.
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Wetter zum Wochenende zunehmend nass – Gefahr von Glatteis bleibt bestehen
Am Freitag (28. November) und Samstag (29. November) erfassen Niederschläge schließlich auch den Süden und Südosten. Meist handelt es sich um Regen, lediglich in den höchsten Lagen kann Schnee liegen bleiben. Da viele Böden zuvor stark ausgekühlt sind, besteht regional ein erhöhtes Risiko für gefrierenden Regen und damit gefährliche Glatteisbildung. Besonders in der Nacht zum Samstag droht im südlichen Bundesgebiet erneut strenger Frost unter minus zehn Grad. Entlang exponierter Küstenbereiche treten zeitweise stürmische Böen aus südlichen bis südwestlichen Richtungen auf. Insgesamt bleibt die Wetterlage bis zum Wochenende wechselhaft und erfordert weiterhin Aufmerksamkeit, insbesondere im Straßenverkehr.