Sendetermin am 30. November

Zweiter Fall der neuen „Tatort“-Ermittler: Darum geht’s

24.11.2025 – 19:05 UhrLesedauer: 2 Min.

Edin Hasanović: Er ist der neue Frankfurter "Tatort"-Ermittler.Vergrößern des Bildes

Edin Hasanović in seinem ersten Fall: Er ist der neue Frankfurter „Tatort“-Ermittler. (Quelle: IMAGO/Klaus W. Schmidt)

Am Sonntagabend ermittelt wieder das neue Tatort-Team aus Frankfurt. Worum geht es und wo wurden die Szenen gedreht?

Die ARD zeigt am Sonntag, 30. November, den zweiten Fall des neuen Frankfurter Tatort-Teams. Nach dem Einstand führen Melika Foroutan und Edin Hasanović als Kommissare Maryam Azadi und Hamza Kulina erneut durch ein düsteres Kapitel ungelöster Verbrechen. Gedreht wurde nicht nur in Frankfurt, sondern an zahlreichen weiteren Orten im Rhein-Main-Gebiet.

Im Mittelpunkt der Folge „Licht“ steht das rätselhafte Verschwinden der kleinen Viktoria Reiter und ihres Vaters. Beide galten seit sechs Jahren als vermisst. Die Ermittlungen waren damals im Sande verlaufen – der Fall wurde als erweiterter Suizid abgelegt.

Eine verzweifelte Mutter bringt schließlich neue Bewegung in den Fall. Anna Reiter, gespielt von Maren Eggert, gibt die Suche nach ihrer Tochter nicht auf. Eine Belohnungskampagne in den sozialen Medien führt zu einer dramatischen Wendung: Ein obdachloser Mann behauptet, Viktoria sei noch am Leben – kurz darauf verschwindet auch Anna.

Laut Drehbuchautoren rückt sie damit selbst ins Zentrum der Ermittlungen. Die Kommissare Azadi und Kulina nehmen die Fährte auf. Maryam, die vor sechs Jahren bereits an dem Fall arbeitete, stößt dabei auf alte Spuren und neue Zweifel. Kollege Hamza hat unterdessen mit einer internen Untersuchung zu kämpfen.

Mit ihrem Konzept heben sich die Frankfurter Ermittler deutlich vom übrigen Tatort-Kosmos ab. Die beiden befassen sich ausschließlich mit sogenannten Cold Cases – also ungelösten Altfällen. Schon die Auftaktfolge „Dunkelheit“ war ein Quotenerfolg: 8,83 Millionen Zuschauer sahen am 5. Oktober zu, der Marktanteil lag bei 33,7 Prozent.

Im ersten Fall des neuen Ermittlerduos, der am 15. Oktober ausgespielt wurde, waren die Drehorte vor allem in Frankfurt und Offenbach zu finden. Das Wohnhaus und Garage des Serienmörders befanden sich beispielsweise in der Straße Im Steinbügel im Frankfurter Stadtteil Berkersheim. Die Pathologie wurde eigens im Offenbacher Sana Klinikum nachgebaut.

Der Keller mit dem Büro der Ermittler wurde ins Haus des alten Fernmeldeamts in der Henschelstraße (Ostend) nahe des Danziger Platz verlegt. Die Szenen in einem Café wurden im Cafe Vatan in der Münchener Straße im Bahnhofsviertel gedreht, der im Film gezeigte Friseursalon befindet sich in der Allerheiligenstraße.

Auch für den neuen Fall und einen weiteren, der bereits fertig ist, sind Drehorte in und um Frankfurt ausgesucht worden. So sind in Heusenstamm, Offenbach, Oberursel, Wiesbaden und Eschborn sind Filmaufnahmen gemacht worden, wie die beauftragte Filmproduktionsfirma durchblicken ließ.