Nach dem Oberleitungsschaden im sächsischen Großenhain (Kreis Meißen) hat sich die Lage auf der wichtigen Bahnstrecke zwischen Berlin und Dresden entspannt. Zwar seien die Reparaturarbeiten an der beschädigten Oberleitung weiterhin nicht vollständig abgeschlossen, doch seit Dienstagmittag komme es kaum noch zu Beeinträchtigungen, sagte eine Bahnsprecherin. „Wir haben so weit alles hergerichtet, dass der Zugverkehr laufen kann.“

Die beschädigte Oberleitung war am Montagnachmittag in Mitleidenschaft gezogen worden, nachdem ein Lastwagen beim Überqueren eines Bahnübergangs die Leitung berührt und schwer beschädigt hatte. 

Am Dienstagmorgen war es noch zu Verspätungen und Umleitungen gekommen. Intercity-Züge mussten über Riesa ausweichen und hatten rund 50 Minuten Verspätung. Eurocity-Verbindungen fuhren im Bereich Großenhain langsamer, aber planmäßig. 

Mehr aus Berlin: „Es gibt keine Verbote“ So will der Senat die Friedrichstraße umgestalten Die Gleise sind schon da Berlin will einen neuen S-Bahnhof im Süden bauen „Bilder fallen von der Wand“ A100-Anwohner klagen über Bauarbeiten – neue Berliner Ringbahnbrücke wird deutlich breiter

Auf den Regionalexpress-Linien RE15 (Dresden–Hoyerswerda) und RE18 (Dresden–Cottbus) entfielen zeitweise die Halte in Lampertswalde (Kreis Meißen) und Ortrand (Kreis Oberspreewald-Lausitz). Ein Ersatzverkehr mit Bussen war eingerichtet worden.

Wie lange die endgültigen Reparaturen noch dauern werden, ist weiterhin offen. Die Bahn empfiehlt Reisenden, sich vor Fahrtantritt online oder in der App DB Navigator über ihre Verbindung zu informieren. (dpa)