Vor 28 Jahren hatte im 007-Blockbuster „Der Morgen stirbt nie“ einer der heute größten Actionstars seinen erst zweiten Leinwand-Auftritt. Hier erfahrt ihr, um wen es geht.
1997 kam nach „GoldenEye“ das zweite 007-Abenteuer mit Pierce Brosnan als Spion mit der Lizenz zum Töten in die Kinos: „Der Morgen stirbt nie“. Unterstützt wurde der spätere „Mamma Mia!“-Star, der den wohl berühmtesten Agenten der Kino- und Literaturgeschichte insgesamt vier Mal verkörperte, u.a. von Michelle Yeoh („Everything Everywhere All At Once“), die als chinesische Geheimdienstlerin Wai Lin ihre Kampfkunst-Fertigkeiten zur Schau stellen konnte. In die Rollen der Bösewichte schlüpften der Brite Jonathan Pryce („Brazil“) und der deutsche Schauspieler Götz Otto („Der Untergang“).
Doch noch ein weiterer Superstar ist in „Der Morgen stirbt nie“ zu sehen – und kaum jemand hat es mitbekommen! Die Rede ist von niemand Geringerem als Gerard Butler, dem der große Leinwand-Durchbruch erst rund zehn Jahre später mit „300“ gelingen sollte und der dank Filmen wie der „Has Fallen“-Reihe, „Criminal Squad“ oder „Plane“ heute zu den profiliertesten Actionstars zählt.
In dieser Szene aus „Der Morgen stirbt nie“ könnt ihr Gerard Butler entdecken
Gerade mal eine einzige Filmrolle hatte der Schotte vor seinem 007-Auftritt gespielt: Im Historiendrama „Ihre Majestät Mrs. Brown“ war Butler u.a. an der Seite von Judi Dench zu sehen, die seit „GoldenEye“ als M auch 20 Jahre lang Teil des James-Bond-Universums war. In „Der Morgen stirbt nie“ bekam er dennoch nur einen winzigen Part: Etwa bei Minute 17 könnt ihr Butler als namenloses Besatzungsmitglied der britischen Fregatte HMS Devonshire sehen, die von dem Schurken Elliott Carver (Pryce) angegriffen und versenkt wird.
Laut eigenen Aussagen wurde sein ohnehin knapp bemessener Dialog aufgrund seines stark ausgeprägten schottischen Akzents sogar noch weiter reduziert – nämlich auf einen einzigen kurzen Satz: „Sir, das Schiff hat jetzt 14 Grad Schlagseite nach hinten.“ Hier könnt ihr euch Butlers Kurzauftritt ansehen:
Der heute 56-Jährige musste sich noch eine ganze Weile mit Nebenrollen begnügen, bevor er im Jahr 2000 in „Wes Craven präsentiert Dracula“ erstmals in die erste Reihe vortreten durfte – und wiederum ein Jahr später im Serienerfolg „Attila – Der Hunne“ sogar die Titelfigur verkörperte. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte!
Übrigens: Auch „Demolition Man“ kann mit einem überraschenden Superstar-Auftritt aufwarten. Um wen es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel: