Die Kunstsammlungen Chemnitz würdigen mit einer Rekonstruktion des „Sprachprozessraums“ aus dem Jahr 1995 Carlfriedrich Claus als einen der bedeutendsten deutschen Lautpoeten des 20. Jahrhunderts.
Ein großer, leerer Raum. Weiß die Wände, schwarz der Boden; darüber wölbt sich weiß und hell das Oberlicht. An den Wänden 14 Lautsprecher, aus denen beim Vorübergehen Klänge ertönen: Rauschen, Gurgeln, Grummeln, Schreien, Flüstern, Kratzen, Schaben, Jauchzen, Husten, Keuchen, Röcheln. Die Lautsprecher werden einzeln und nacheinander…
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