Das Thema Stadionausbau beschäftigt den 1. FC Union Berlin weiter. Die Alte Försterei bietet derzeit 22.021 Zuschauern Platz. Zu wenig, um mittelfristig hochklassigen Fußball anzubieten. Am Mittwochabend lud der Bundesligist zur Hauptversammlung der „An der Alten Försterei“ Stadionbetriebs AG.

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Da die Eisernen ihr Stadion zuerst nur mit geringerer Kapazität erweitern dürfen (34.500 Plätze, statt der geplanten 40.500), fehlen Einnahmen zur Finanzierung. Denn: Der Baukörper bleibt der gleiche, die Kosten für den Ausbau bleiben also genauso hoch wie ursprünglich geplant. Aber der Verein kann weniger Tickets verkaufen …

Die Differenz der Plätze entsteht vor allem dadurch, dass mehr Sitzplätze gebaut werden als geplant werden. In der Regel sind diese teurer als Stehplätze. Aber: Die Differenz in den Einnahmen soll nicht durch hohe Preise für Sitzplätze ausgeglichen werden. Stattdessen sollen ALLE Fans der Eisernen solidarisch dafür zahlen.

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Heißt: Alle Tickets werden um ein bis zwei Euro teurer. Das erklärte Präsident Dirk Zingler (61) in einem Schreiben an die Mitglieder am Mittwochabend. Darüber informierte er auch die Aktionäre der Stadion AG in der ordentlichen Hauptversammlung.

Ins Olympiastadion erst zu Beginn der Saison 2027/28

Aufatmen kann vor allem der harte Kern der Fanszene auf der Waldseite. Auf dieser sind keine Sitzplätze eingeplant, ebenso wenig im Unterrang. Außerdem soll die Auslastung der Stehplätze daran angepasst werden, wie viele Auswärtsfans kommen, um das geplante Verkehrskonzept zu erfüllen.

Klar ist nun auch: Ihr Wohnzimmer verlassen müssen die Eisernen zum Umbau der Alten Försterei in der Saison 2027/28. Geplant war zuletzt, im Kalenderjahr 2027 ins Olympiastadion umzuziehen. Aufgrund der Auslastung mit Veranstaltungen dort, ist dieser ursprüngliche Plan nicht umsetzbar.

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Quelle: BILD / @CarmenLor526.11.2025