Provinzbühne statt Kinoleinwand: „24“-Star Kiefer Sutherland stößt in „Das Wunder von Stoneford“ zu einer Gruppe britischer Laiendarsteller. Als abgehalfterter Ex-Actionheld krempelt er sein Image konsequent auf links. Hier gibt’s den Trailer:
Alternde Hollywood-Schauspieler oder gefallenen Stars, deren Ruhm längst verblasst ist und die vom großen Comeback träumen – dieses Thema findet sich in zahlreichen Filmen unterschiedlichster Genres. Sie handeln von Personen, die ihre Karrieren wiederbeleben und an alte Erfolge anknüpfen wollen.
Ein bekanntes Beispiel ist die Ex-Stummfilm-Diva Norma Desmond aus „Sunset Boulevard“, die von einer Rückkehr auf die Bühne träumt. Auch unvergessen: Julianne Moore in David Cronenbergs satirischem Drama „Maps To The Stars“. Darin versucht eine alternde Schauspielerin (Moore) verzweifelt an eine Rolle zu kommen, die eigentlich für eine jüngere Darstellerin geschrieben wurde. In die Jahre gekommen und angetrieben vom Wunsch nach einem Imagewechsel: Das trifft ebenso auf die Hauptfigur in der neuen Weihnachtskomödie „Das Wunder von Stoneford“ zu.
Endstation Theaterbühne: Darum geht’s in „Das Wunder von Stoneford“
Kiefer Sutherland („The Lost Boys“, „Flatliners“) spielt darin den ehemaligen Hollywood-Actionhelden Bradley Mack, dessen Filmreihe kürzlich abgesetzt wurde. Ausgerechnet ein Engagement in England soll nun seiner Karriere neuen Schub verleihen. Ein Comeback auf den renommierten Theaterbühnen rund um den Trafalgar Square im Londoner West End? Nicht für Mack! Denn der ausgebrannte, frühere Leinwandstar landet in der verschlafenen britischen Kleinstadt Stoneford. Dort trifft er auf die Tanzlehrerin Jill (Rebel Wilson), die an einer Theateraufführung des Klassikers „Cinderella“ arbeitet. Und kein Geringerer als Mack soll eine Rolle in dem Stück übernehmen – neben einer Reihe unerfahrener Laiendarsteller.
Die Anspielungen auf Sutherlands Karriere sind offensichtlich und offenbaren den augenzwinkernden Humor der Macher. Denn natürlich haben viele von uns Sutherland als Agent Jack Bauer in der kultigen, temporeichen Thriller-Hit-Serie „24“ (2001 bis 2014) noch in bester Erinnerung. In „Das Wunder von Stoneford“ spielt er das Gegenteil von einem harten Actionstar.
Jack Bauer in „Cinderella“
An seiner Seite sehen wir Comedy-Queen Rebel Wilson („Pitch Perfect“, „Bridemaids“) als resolute Jill. In Nebenrollen sind Derek Jacobi („Gladiator 2“), Meera Syal („Yesterday“) und Danny Dyer („Severance“) mit dabei. Inszeniert wurde „Das Wunder von Stoneford“ vom Briten Chris Foggin, der sich mit Komödien („Fisherman’s Friends“) und Weihnachtsfilmen („This Is Christmas“) auskennt. Beide Genres bringt der 40-jährige Regisseur und Drehbuchautor in seinem neuesten Werk zusammen.
Nachfolgend haben wir auch den englischen Originaltrailer für euch:
Der Trailer verströmt bereits weihnachtlich-festliche Stimmung und zeigt einen Kiefer Sutherland, der diesmal sein komödiantisches Talent voll und ganz offenlegt. Mit augenzwinkerndem, tiefschwarzen Humor nimmt er sein eigenes Image als draufgängerischer, wortkarger Ex-„24“-Actionheld, der sich plötzlich als Bühnendarsteller in einem emotionalen Weihnachtsmärchen widerfindet, wunderbar aufs Korn.
„Das Wunder von Stoneford“: ab 28.11. streamen
Falls euch Trailer und Beschreibung Lust auf den Film gemacht haben, müsst ihr euch gar nicht mehr lange gedulden. Denn „Das Wunder von Stoneford“ ist bereits ab dem 28. November als kostenpflichtiges Video-on-Demand bei allen üblichen Anbietern wie Amazon Prime Video, iTunes, Maxdome und Co. abrufbar.
„Das Wunder von Stoneford“ bei Amazon Prime Video*
Pünktlich zur anbrechenden Adventszeit hauen Netflix, Amazon Prime Video und Co. nur Liebesstories und Familienkomödien raus? Dann kennt ihr noch nicht das neue „Family Guy“-Special, das jene „typischen“ Weihnachtsgenres mal so richtig schön durch den Kakao zieht. Seht hier den Trailer zu – Achtung, der lange Titel ist kein Scherz – „Disney’s Hulu’s Family Guy’s Hallmark Channel’s Lifetime’s Familiar Holiday Movie“:
Trailer zum neuen „Family Guy“-Special: Ein typischer Weihnachtsfilm – und doch so überhaupt nicht!