Der nächste Top-Gegner steht für den KSC bereit: Hannover 96. Deren Saisonziel ist klar: Der Aufstieg. Der Traditionsklub sehnt sich nach der ersten Liga. Mittlerweile sind die 96ger seit dem letzten Abstieg aus der höchsten Spielklasse, (Saison 2018/19), auch einer der „Zweitliga-Dinos“. Wie der Karlsruher SC und der 1. FC Nürnberg spielen die „Roten“ das siebte Zweitliga-Jahr in Folge.

Hannover 96 setzt auf Trainerwechsel mit Christian Titz im Aufstiegsrennen

Eigentlich wollten die Hannoveraner, nach einem verkündeten Dreijahresplan am Ende der abgelaufenen Spielrunde in die erste Bundesliga aufsteigen. Das misslang. Die Folge: Sportgeschäftsführer Marcus Mann, Schwager von KSC-Trainer Christian Eichner, vollzog einen XXL-Umbruch. Jetzt soll der aus Magdeburg gekommene Trainer Christian Titz mit dem runderneuertem Kader oben angreifen.

Christian Titz. (Archivbild)

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Christian Titz. (Archivbild)
Foto: David Inderlied/dpa

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Christian Titz. (Archivbild)
Foto: David Inderlied/dpa

Titz ist ein erfahrener Coach. Er steht für mutiges Spiel mit einer hochstehenden Defensive. Aber: Das Team des KSC-Gegners beherrscht auch einen stabilen, gut organisierten Fußball mit wenig Ballbesitz. Geschäftsführer Marcus Mann hat sich einen neuen Sportdirektor dazugeholt: Ralf Becker. Der war Spieler beim KSC und danach Assistenztrainer unter Chefcoach Ede Becker.

Familie, Fußball und Frotzeleien: Eichner und Mann im Hannover-Duell

Mann und KSC-Cheftrainer Christian Eichner werden sich nach dem Freitagsspiel spätestens in der Weihnachtszeit wieder treffen. Da haben Familientreffen Tradition und Eichner ist mit Manns Schwester Monja verheiratet. Mann und Eichner spielten einst zur gleichen Zeit im Wildpark. Das Weihnachtstreffen – könnte für den Verlierer der Freitagspartie eine harte Zeit werden. Frotzeleien und Sprüche sind da garantiert…

96-Sportdirektor Marcus Mann. (Archivbild)

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96-Sportdirektor Marcus Mann. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

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96-Sportdirektor Marcus Mann. (Archivbild)
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Aktuell belegen die 96ger lediglich Rang fünf im Ranking von Liga zwei, haben drei Zähler mehr auf dem Konto als der KSC. Die Hannoveraner sind wohl vor allem deshalb nicht an der Spitze, weil die Heimbilanz der Norddeutschen nicht sonderlich furchterregend. Von sechs Heimspielen wurden drei verloren, wurden nur insgesamt neun Punkte verbucht. Torverhältnis: 9 zu 11. Der KSC gewann im heimischen Wildpark stolze 15 Zähler.

Marcel Franke und Markus Miller bringen Hannover-Erfahrung zum KSC

Am vergangenen Spieltag besiegte Hannover den Tabellenführer in Paderborn mit 2:0. Der Finne Benjamin Källman trug im Doppelpack seine Tore sieben und acht bei. Paderborn hatte zuvor eine Serie von acht Siegen in Folge hingelegt. Källman kam vor der laufenden Spielrunde vom polnischen Club Cracovia zu Hannover. Weitere namhafte Zugänge: Benedikt Pichler (Holstein Kiel), Waniss Taibi (Rodez AF) und: Bastian Allgeier (SSV Ulm). Allgeier ist gebürtiger Südbadener, wurde beim KSC im NLZ ausgebildet. Von da wechselte er nach Ulm, ehe es nach Hannover ging. Seine bisherige Bilanz dort: Startelf: 1, eingewechselt: 2.

Marcel Franke. (Archivbild)

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Marcel Franke. (Archivbild)
Foto: Harry Langer/dpa

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Marcel Franke. (Archivbild)
Foto: Harry Langer/dpa

KSC-Abwehrchef Marcel Franke hat Hannover Erfahrung, spielte einst für die 96ger. Auch KSC-Torwarttrainer Markus Miller und Sportgeschäftsführer Mario Eggimann standen viele Jahre bei den Hannoveranern unter Vertrag.

Kapitän Marvin Wanitzek mit Führungsrolle beim KSC in Hannover

Insgesamt gab es 47 Pflichtspiele zwischen den Clubs. Die Blau Weißen gewannen 15 davon, sieben endeten remis. Ernüchternd ist die Auswärtsbilanz der Badener: Von 23 Begegnungen die in Hannover stattfanden, wurden zwei siegreich gestaltet, vier endeten remis.

Letzter Sieg an der Leine: Samstag, den 23.07.1988. Ein 3:2 Erfolg. Torschützen: Arno Glesius und Michael Spies, dazu kam ein Eigentor Hannovers. Heißt: Es wäre mal wieder an der Zeit, dass die Fächerstädter in Hannover, in der fast 50 000 Zuschauer fassenden HDI-Arena, einen Dreier verbuchen.

Marvin Wanitzek. (Archivbild)

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Marvin Wanitzek. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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Marvin Wanitzek. (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

KSC-Kapitän Marvin Wanitzek kennt dieses Stadion gut. Er hat die meisten Einsätze im KSC-Trikot absolviert: 13. Gefolgt von Christoph Kobald. Der brachte es bisher auf zehn Einsätze gegen Hannover. Dabei bleibt es zunächst, denn „Kobi“ kassierte gegen Elversberg Verwarnung Nummer fünf, ist in Hannover gesperrt.

  • Peter Putzing

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