Schönkirchen. Vor mehr als sechs Monaten war das Fernsehteam der „Sendung mit der Maus“ im Norden unterwegs, um eine ihrer Sachgeschichten zu drehen. Am Sonntag, 30. November, wird die aktuelle Sendung ausgestrahlt. Darum geht es.

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Eines ist klar: Ob Groß, ob Klein, jeder kennt die „Sendung mit der Maus“ des WDR und jeder lernt dabei im Fernsehen etwas Neues. Doch warum dreht sich in einer ihrer nächsten Sachgeschichten alles in Schönkirchen ab?

„Sendung mit der Maus“: Aktuelle Sendung aus Schönkirchen

Tatsächlich gab es in der mehr als 54-jährigen Geschichte der „Sendung mit der Maus“ noch keine Sachgeschichte über Kontaktlinsen. Das ändert sich jetzt.

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Als Drehort sollte kein anderer dienen als das Unternehmen des Kontaktlinsen-Erfinders Heinrich Wöhlk in Schönkirchen, bei dem bis heute Linsen gefertigt und verbessert werden. Ausgestrahlt wird die aktuelle Folge der „Sendung mit der Maus“ am Sonntag, 30. November, um 9.25 Uhr in der ARD und um 11 Uhr bei Kika.

Dreharbeiten waren „ein großes Ereignis“

In der Traditions-Sendung zu erscheinen, ist eine große Ehre und nichts Alltägliches für das Team des ältesten Kontaktlinsen-Herstellers und die Wöhlk-Geschäftsführerin Hiroko Aikawa. „Für unsere Mitarbeitenden waren die Dreharbeiten ein großes Ereignis“, sagte Aikawa.

„Ihr Stolz und ihre Freude an der Entwicklung und Herstellung von Kontaktlinsen waren an beiden Drehtagen deutlich spürbar. Wir hoffen, dass auch die jüngeren Generationen Gefallen daran finden werden, die Faszination der Fertigung zu entdecken.“

Wir hoffen, dass auch die jüngeren Generationen Gefallen daran finden werden, die Faszination der Fertigung zu entdecken.

Hiroko Aikawa

Wöhlk-Geschäftsführerin

Zu Wöhlk nach Schönkirchen verschlägt es nicht allzu oft ein Fernsehteam von einer Sendung mit solch großem Bekanntheitsgrad. Die Sachgeschichte will zeigen, wie Kontaktlinsen hergestellt werden und wie sie anschließend genau in jedes individuelle Auge passen.

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Im Kontaktlinsen-Werk in Schönkirchen zeigt die aktuelle Folge der „Sendung mit der Maus“ für Kinder Schritt für Schritt die Produktion. Wie Monats- und Jahreslinsen hergestellt werden. Wie aus blauer Flüssigkeit Stäbchen werden, die zerschnitten wie Bonbons aussehen, um anschließend, als kleine Kappen für jedes Auge, passgenau geschliffen zu werde.

Kontaktlinsen sind für viele Menschen durch nichts zu ersetzen. Denn nicht für alle Situationen und Menschen ist eine Brille im Laufe des Lebens ausreichend.

Kontaktlinsen können eine große Erleichterung darstellen und Menschen etwas ermöglichen, das ohne die Sehhilfe im Auge unmöglich wäre. Das war auch einst der Antrieb des Erfinders Heinrich Wöhlk, der unter seinen neun Dioptrien stark litt, trotz Brille. Dem Erfinder können Menschen weltweit dankbar sein, für die revolutionäre Idee, von der bis heute viele profitieren.

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Bei seinen Versuchen nahm Wöhlk auch Schmerzen in Kauf: So setzte er sich Wachsplättchen ins geöffnete Auge, brachte diese mit einer Wärmequelle zum Schmelzen und tauchte anschließend seinen Kopf in einen Eimer mit Eiswasser. Das damit hart gewordene Wachs löste er vorsichtig vom Auge, füllte es mit Gips und hatte so ein Modell seines Auges, von dem er eine Metallform anfertigen konnte.

Das ist zum Glück Geschichte, auch, wenn das Anpassen einer Kontaktlinse erstmals unangenehm sein kann. Die Weiterentwicklung der Linsen treibt den Hersteller Wöhlk bis heute um.

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„Wir forschen heute an der Kontaktlinse von morgen: Sie wird Sehhilfe, Messinstrument, Medikamententräger und elektronisches Medium sein“, sagte Torven Ziehmer von Wöhlk bei den Dreharbeiten für die aktuelle Folge der „Sendung mit der Maus“.

Im Jahr 2026 feiert das Unternehmen Wöhlk in Schönkirchen seinen 80. Geburtstag – in Zeiten, die für ein mittelständisches Unternehmen auf dem globalen Markt nicht einfach sind.

Ein Grund, weshalb Geschäftsführerin Aikawas Wertschätzung der gesamten Region gilt: „Wir bei Wöhlk sind sehr dankbar für die herzliche Unterstützung, die wir seit jeher von der Kieler Gemeinschaft und dem Umland erhalten.“

KN