Wenn der 1. FC Union am Samstag (15.30 Uhr, Sky) Heidenheim empfängt, treffen zwei Trainer-Unikate aufeinander. Steffen Baumgart (53) und Frank Schmidt (51) mögen sich.
Baumgart: „Wir sind öfter mal im Austausch. Ich schätze an ihm, dass er sehr direkt und klar ist. Das siehst du an seiner Handschrift und im Umgang mit der Mannschaft. Davon gibt es aus meiner Sicht nicht so viele Trainer. Und er ist seinem Verein absolut treu, auch in nicht immer guten Zeiten.“
Beide haben auch schon zusammen ein Bier getrunken. Baumgart: „Das passierte in der letzten Saison, als wir in Heidenheim verloren hatten. Das war so ein Trostbier für mich.“
Sein erstes Pflichtspiel als Union-Trainer am 11. Januar 2025 ging in Heidenheim mit 0:2 daneben. Im Rückspiel am 10. Mai gab es für Union sogar eine 0:3-Pleite. Baumgart: „Hier war der Frust noch größer.“
Baumgart will ersten Sieg gegen Heidenheim
Ganz klar, Baumgart hat keinen Bock auf das nächste Frust-Bier. Jetzt soll gegen Heidenheim endlich der erste Dreier in der Bundesliga her. Baumgart: „Wir wollen das bestmögliche Ergebnis erreichen. Das bedeutet, drei Punkte zu holen. Und daran werden wir alles setzen.“
Heidenheim reist angeschlagen an. Die Elf ist seit sieben Pflichtspielen ohne Sieg. Zuletzt gab es gegen Mönchengladbach (0:3) und in Leverkusen (0:6) üble Pleiten. Aber Schmidt denkt nicht ans Aufgeben: „Wir müssen jetzt drei Punkte holen, egal wie, egal was passiert. Wir haben ein paar Dinge verändert. Wir wollen den ganzen Mist hinter uns lassen.“
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Quelle: BILD25.11.2025