
Nach einem Traumstart dominierten die Adler Mannheim die Wild Wings über weite Strecken. Im letzten Drittel schien das Momentum jedoch in Richtung der Schwenninger zu kippen.
Nach einem Traumstart dominierten die Adler Mannheim die Wild Wings über weite Strecken. Im letzten Drittel schien das Momentum jedoch in Richtung der Schwenninger zu kippen.
Im Baden-Württemberg-Duell gegen die Schwenninger Wild Wings überzeugten die Adler Mannheim mit einer souveränen Vorstellung. Nicolas Mattinen (5.) brachte die Adler früh in Führung. Anthony Greco (24.) und Kris Bennett (25.) erhöhten im zweiten Drittel auf 3:0. Die Wild Wings verkürzten mit Mirko Höfflin auf 1:3 (29.), doch kurz darauf erzielte Luke Esposito das 4:1 aus Mannheimer Sicht (34.). Im letzten Drittel bäumten die Schwenninger sich nochmal auf: Kyle Platzer traf zum 2:4-Endergebnis in der 46. Minute.
Traumstart für Mannheim
Die Adler Mannheim starteten mit einem echten Traumtor in die Partie: Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, als Adler-Topscorer Nicolas Mattinen die Gäste in Führung brachte: Sein wuchtiger Schlagschuss von der blauen Linie ließ Schwenningens Top-Keeper Joacim Eriksson keine Chance – mit gut 148 km/h sauste der Puk sicher ins Tor zum 1:0 für die Adler.
Danach wurde das Spiel spürbar physischer, die Wild Wings bemühten sich, den frühen Rückstand möglichst schnell zu verdauen und machten ordentlich Druck auf die Mannheimer. Es fehlten jedoch etwas die Schnelligkeit im Umschaltspiel und die letzte Konsequenz beim Abschluss. Die Gäste hingegen rissen die Partie mehr und mehr an sich, überrollten die Wild Wings immer wieder mit viel Aggressivität und gefährlichen Schüssen von der blauen Linie. Dass es zur ersten Drittelpause beim 1:0 für Mannheim blieb, hatten die Wild Wings vor allem Keeper Eriksson zu verdanken.
Schwenningen mit Lebenszeichen nach Adler-Doppelpack
Mannheim beherrschte auch den Beginn des zweiten Drittels und schien Schwenningen immer einen Schritt voraus. Anthony Greco war es, der die Scheibe auf Luke Esposito und Matthias Plachta verteilte und dann selbst wieder bereit stand für den Schuss zum 2:0 für die Gäste (24.). Nur dreizehn Sekunden später zappelte der Puk schon wieder im Netz der Wild Wings. Diesmal war Anthony Greco für die Vorlage auf Kris Bennett verantwortlich, der aus der Mitte eiskalt abzog. Nach 25 Minuten führte Mannheim bereits 3:0.
Nach einer Auszeit schafften es die Wild Wings, sich etwas zu sammeln. Mit schnellen Reflexen erwischte Mirko Höfflin den Rebound von Thomas Larkin direkt vor dem Tor und setzte somit ein Lebenszeichen für Schwenningen, das auf 1:3 verkürzte (29.). Doch auch das Glück in Sachen Videobeweis schien nicht auf der Seite der Gastgeber zu liegen: Der Schuss von Lukas Kälble an den zweiten Pfosten traf den Schlittschuh von Luke Esposito und landet im Tor zum 4:1 für die Adler. Der Treffer wurde per Videonachweis überprüft und zählte (34.).
Wild Wings drehen nochmal auf
Danach schien Mannheim die Partie im Griff zu haben, Mitte des letzten Drittels drehten die Gastgeber jedoch nochmal auf: Kyle Platzer tänzelt um die eigene Achse und kam nach einem Doppelpass mit Alex Trivellato zum Abschluss. Sein Schuss ins linke Eck war unhaltbar für Adler-Keeper Johan Christer Mattsson. Es stand nur noch 2:4 aus Schwenninger Sicht und die Intensität der Partie nahm deutlich zu – auch weil die Fans der Wild Wings lautstark unterstützen.
Doch Tyler Spink konnte seine Großchance rund eine Viertelstunde vor Schluss nicht nutzen, er scheiterte an Mattsson – und die Zeit rann von der Uhr. Die Adler Mannheim brachten die Führung ins Ziel und feiern somit ihren ersten Derbysieg in dieser Saison. Nach dem 4:2-Sieg gegen Schwenningen stehen sie auf Tabellenplatz zwei. Die Wild Wings, die am Sonntag die Grizzlys Wolfsburg empfangen, rutschen ab auf Rang acht. Für die Adler Mannheim geht es am Sonntag Zuhause gegen die Pinguins Bremerhaven.
Sendung am Sa., 29.11.2025 10:00 Uhr, Sportschau LIVE mit Wintersport