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Bild berichtet: Der frühere Formel-1-Fahrer Adrian Sutil wurde festgesetzt. Seine Verhaftung erfolgte bei einer koordinierten Internationalen Razzia.

Sindelfingen – Über mehrere Jahre war Adrian Sutil aus der Formel 1 nicht wegzudenken. Der Deutsche fuhr in der Königsklasse unter anderem für Spyker, Force India und Sauber. In den vergangenen Jahren machte sich der 42-Jährige einen Namen als Luxusautohändler. Dabei ging aber womöglich nicht alles rechtens zu.

Adiran Sutil als  Williams-Ersatzfahrer.Der ehemalige Formel-1-Pilot Adrian Sutil soll nach seiner Karriere von der Ideallinie abgekommen sein. © IMAGO / Icon Sportswire

Wie die Bild berichtet, führten Ermittler am 27. November eine koordinierte Aktion in Monaco, der Schweiz und Deutschland durch. Dabei soll auch Sutil in Sindelfingen bei Stuttgart festgenommen worden sein und jetzt in Untersuchungshaft sitzen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte die Durchsuchung mehrerer Objekte in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg.

Ex-Formel-1-Star inhaftiert – Vorwürfe wiegen schwer

Der Verdacht gegen Sutil wiegt dabei schwer: „Gemeinschaftlicher Betrug im besonders schweren Fall und gemeinschaftliche Unterschlagung“. Konkrete Details zu den Vorwürfen sind noch nicht bekannt. Schon zuvor lag demnach ein Haftbefehl gegen den 42-jährigen Ex-Formel-1-Piloten vor.

Sutils Formel-1-Laufbahn begann 2007 beim Hinterbänkler Spyker. Trotz 128 Grand-Prix-Teilnahmen blieb ihm ein Podiumsplatz verwehrt – ein Rekord, den er seit dem Podest von Nico Hülkenberg in Silverstone wieder hält. Seine letzte Station in der Königsklasse war 2015 als Ersatzfahrer bei Williams.

Rekordweltmeister, Rookie und Rückkehrer: Alle Formel-1-Piloten der Saison 2026Oscar Pioastri, Lewis Hamilton und Fernando AlonsoFotostrecke ansehen

Es ist nicht Sutils erster Konflikt mit dem Gesetz. Im Jahr 2012 wurde er wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Der Vorfall ereignete sich 2011 in einer Diskothek in Shanghai, wo er den Lotus-Renault-Mitbesitzer Eric Lux mit einem Champagnerglas am Hals verletzte. Damals erhielt er eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten und eine Geldstrafe von 200.000 Euro. (smo)